Perdolan Kinder 32 mg/ml Sirup 200 ml

Perdolan Kinder 32 mg/ml Sirup 200 ml
Code CNK: 3562170
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Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die Dauer der Behandlung muss so kurz wie möglich sein und auf den Zeitraum beschränkt bleiben, in dem die Symptome vorhanden sind. Sie müssen sich an einen Arzt wenden, wenn die Schmerzen oder das Fieber länger als 3 Tage anhalten. Dosierung, Art und Dauer der Anwendung Die übliche oral einzunehmende Dosis für Kinder liegt bei 15 mg/kg pro Anwendung, bis höchstens 4 Anwendungen täglich. Die Höchstdosen sind 15 mg/kg pro Anwendung und 60 mg/kg/Tag. Der übliche Zeitabstand zwischen zwei Einnahmen beträgt mindestens 4 Stunden. Bei Beeinträchtigung der Leberfunktion und bei Patienten mit einem Alkoholproblem muss die Dosis reduziert oder das Dosierungsintervall verlängert werden. Jede Flasche Perdolan Sirup enthält eine Pipette mit Graduierungen von 1 kg (Körpergewicht), entsprechend 15 mg Paracetamol. 15 mg Paracetamol entsprechen der üblichen Einheitsdosis pro kg. Diese Dosis darf bis zu 4-mal täglich verabreicht werden. Die Pipette ermöglicht eine Dosierung bis zu einem Körpergewicht von 13 kg. Gebrauchsanweisung für das Flaschenöffnen und die Anwendung der Pipette: 1. Flasche vor jedem Gebrauch schütteln. 2. Die Flasche ist folgendermaßen zu öffnen: Drücken Sie den Plastikschraubdeckel nach unten, während Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn aufdrehen (siehe Abbildung 1). Pipette in die Flasche einbringen. 3. Halten Sie den untersten Ring der Pipette fest. Flüssigkeit aufziehen, indem Sie am obersten Ring ziehen, bis er den Strich erreicht, der der Anzahl an Kilogramm entspricht, die das Kind wiegt (falls vom Arzt nicht anders verordnet) (Abbildung 2). 4. Pipette vollständig aus der Flasche entfernen (Abbildung 3). 5. Pipette in etwas Flüssigkeit entleeren, indem Sie den obersten Ring nach unten schieben. 6. Pipette mit Wasser reinigen. Flasche mit dem Plastikschraubverschluss wiederverschließen.

Verabreichungsweise Sirup zum Einnehmen. Wenn Sie eine größere Menge von Perdolan angewendet haben, als Sie sollten Wenn Ihr Kind eine größere Menge von Perdolan angewendet hat, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245). Sie sollten dies auch machen, wenn eine Vergiftung nur vermutet wird und noch keine Symptome aufgetreten sind, damit die notwendigen Maßnahmen schnell genommen werden können. Die ersten Symptome, die nach einer Überdosierung auftreten, sind: Übelkeit, Erbrechen, Anorexie (verminderter Appetit), Blässe und Bauchschmerzen. Lebertoxizität ist die Hauptkomplikation bei einer Überdosierung. Wenn Sie die Anwendung von Perdolan vergessen haben Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Perdolan ist angezeigt zur Linderung von Schmerzen und Fieber. Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Perdolan darf nicht angewendet werden,  wenn Ihr Kind allergisch gegen Paracetamol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist.  wenn Ihr Kind allergisch gegen Phenacetin ist.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Nebenwirkungen, die selten (bei weniger als 1 von 1.000 Anwendern) vorkommen:

‐ Allergische Reaktionen ‐ Kopfschmerzen ‐ Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung ‐ Gestörte Leberfunktion, Leberversagen, Lebernekrose, Ikterus ‐ Juckreiz, Ausschlag, Schwitzen, Angioödem (Erguss allergischen Ursprungs), Quaddeln ‐ Schwindel, Unwohlsein ‐ Überdosis und Intoxikation

Nebenwirkungen, die sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Anwendern) vorkommen:

‐ Thrombozytopenie, Leukopenie, Panzytopenie, Neutropenie, hämolytische Anämie, Agranulozytose (Blutprobleme) ‐ Allergische Reaktionen, die den Abbruch der Behandlung erfordern ‐ Schwere Hautreaktionen ‐ Trüber Harn ‐ Hepatotoxizität (Lebertoxizität)

Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist:

‐ Anämie ‐ Anaphylaktischer Schock (schwere allergische Reaktion) ‐ Hepatitis ‐ Nephropathien (Nierenprobleme) nach Langzeitanwendung hoher Dosen ‐ Fixed eruption (allergische Hautreaktion mit runden, roten oder pigmentierten Plaques und manchmal auch Blasenbildung, die bei Einnahme des Arzneimittels immer wieder an derselben Stelle auftreten)

Wenn Sie eine dieser schweren Nebenwirkungen feststellen, wird empfohlen, die Behandlung zu beenden und sich an Ihren Arzt oder Apotheker zu wenden (siehe auch Abschnitt 3 – Wenn Sie eine größere Menge von Perdolan angewendet haben, als Sie sollten).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über:

Belgien: Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte - Abteilung Vigilanz, Postfach 97, B-1000 Brüssel Madou (www.notifieruneffetindesirable.be; adr@fagg-afmps.be).

Luxemburg: Centre Régional de Pharmacovigilance de Nancy ou Division de la pharmacie et des médicaments de der Direction de la santé. Site internet: www.guichet.lu/pharmacovigilance http://www.guichet.lu/pharmacovigilance

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Photo non contractuelle - Tous les prix incluent la TVA - Hors frais de livraison.

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