Perdofemina 400 mg Filmtabl. 30

Perdofemina 400 mg Filmtabl. 30
Code CNK: 2718203
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Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren: 1 Tablette dreimal täglich, bis die Symptome verschwunden sind. Zwischen 2 aufeinanderfolgenden Einnahmen müssen mindestens 4 Stunden liegen.

Die Behandlung muss ab den ersten Anzeichen einer einsetzenden Menstruation begonnen werden. Nehmen Sie Perdofemina nicht länger als 5 Tage nacheinander ein, ohne einen Arzt um Rat zu fragen. Nehmen Sie nicht mehr als 3 Tabletten pro Tag ein. Ist dieses Arzneimittel bei Kindern (von 12 bis 18 Jahren) länger als 3 Tage erforderlich oder werden die Symptome stärker, muss ein Arzt konsultiert werden.

Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).

Anwendungsform Filmtabletten für die orale Anwendung. Damit Perdofemina schneller wirken kann, nehmen Sie das Arzneimittel vorzugsweise mit etwas Wasser ein. Sollten Sie Magenbeschwerden haben, können Sie das Arzneimittel auch mit der Nahrung einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Perdofemina angewendet haben, als Sie sollten Wenn Sie eine größere Menge von Perdofemina angewendet oder eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben,wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, Ihren Apotheker, die Giftnotzentrale (070/245.245) oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen. Dies gilt auch, wenn nur Vermutungen einer Vergiftung vorliegen und noch keine Symptome aufgetreten sind, damit schnell entsprechende Maßnahmen getroffen werden können. Nennen Sie Ihrem Gesprächspartner den Namen des Arzneimittels und welche Menge eingenommen wurde.

Mögliche Symptome einer Überdosis sind Nausea, Erbrechen (ggf. mit Blut), Abdominalschmerz und in selteneren Fällen Diarrhö. Auch Kopfschmerz und Tinnitus können auftreten. Bei hohen Überdosierungen wurde über Schwindel, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Desorientierung, erniedrigte Blutwerte für Kalium, Bewusstseinsverlust, Koma und Krämpfe berichtet. Bei schwerwiegender Intoxikation kann metabolische Azidose, erhöhte Blutgerinnungszeit, akute Niereninsuffizienz, Muskelatrophie und Apnoe (vor allem bei sehr kleinen Kindern) vorkommen. Auch Hypotonie, Bradykardie oder Tachykardie und Arrhythmie können auftreten. Bei Asthmatikern kann es zu einer Verschlimmerung der Asthmasymptome kommen.

Information für den Arzt: Ein spezifisches Gegenmittel steht nicht zur Verfügung. Patienten sollten symptomatisch behandelt werden. Im Falle einer schwerwiegenden Überdosierung ist gegebenenfalls eine Hospitalisation ratsam.

Wenn Sie die Anwendung von Perdofemina vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Perdofemina handelt es sich um ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel. Perdofemina ist angezeigt zur Linderung von Schmerzen (wie Menstruationsschmerzen) und Fieber bei Erwachsenen und Kindern über 12 Jahre. Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Perdofemina darf nicht angewendet werden, - wenn Sie allergisch gegen einen der in Abschnitt 6. dieser Packungsbeilage genannten Bestandteile dieses Arzneimittels sind. - wenn Sie nach der Einnahme von NSAR (etwa Aspirin oder Ibuprofen) jemals unter Kurzatmigkeit, Asthmaanfällen, laufender Nase oder Nesselsucht litten. - wenn Sie allergisch gegen ein anderes nichtsteroidales entzündungshemmendes Arzneimittel (wie Aspirin oder Ibuprofen) sind. Bei Patienten, die überempfindlich gegen andere nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAR) sind, können Kreuzreaktionen auftreten. - wenn Sie in Zusammenhang mit einer früheren Anwendung von NSAR jemals unter Magen-Darm-Blutungen oder Perforation litten. - wenn Sie derzeit unter einem Magengeschwür oder Magenblutungen leiden oder vor Kurzem gelitten haben. - wenn Sie an schwerem Leberversagen, Nierenversagen oder Herzversagen leiden. - wenn Sie jünger als 12 Jahre sind. - während der letzten 3 Schwangerschaftsmonate. - wenn Sie unter bestimmten Erkrankungen des Immunsystems leiden (systemischer Lupus erythematodes und andere Kollagenerkrankungen). - unmittelbar vor oder nach einer Herzoperation.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. BEENDEN Sie die Anwendung des Arzneimittels und suchen Sie unverzüglich medizinische Hilfe auf, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken: - Ein Magen-Darm-Geschwür, eine Blutung oder Perforation - Eine seltene, aber schwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion) - Eine schwere Hautreaktion mit einem oder mehreren der folgenden Symptome: - Rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Vor diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome auftreten. - Großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom). - roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Mögliche Nebenwirkungen: Häufig: können bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten: - Magenbeschwerden, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen - Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Benommenheit - generalisierte körperliche Schwäche Gelegentlich: können bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten: - Verstopfung, Durchfall - nicht-gastrointestinale Blutungen - Hautausschlag, Juckreiz - Angioödem (Schwierigkeiten beim Atmen, Hautausschlag, Schwellung des Gesichts, der Hände oder Füße) Selten: können bei bis zu 1 von 1 000 Behandelten auftreten: - Magen-Darm-Entzündung, Magen-Darm-Geschwür, Magen-Darm-Blutungen oder -Perforation, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, lokales Brennen, Reizung im Mund, Blähungen - Knochenmarkdepression und ein Mangel an roten Blutkörperchen, weißen Blutkörperchen, Blutplättchen und/oder Granulozyten - Eine seltene, jedoch schwerwiegende allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion), eine Überempfindlichkeitsreaktion - Schlaganfall, psychomotorische Hyperaktivität - Herzversagen, Herzinfarkt, Palpitationen, hoher Blutdruck - Auffällige Leberfunktion, Leberentzündung, erhöhte Transaminasen - In Ausnahmefällen kommt es bei Varizellen zu schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen - Verringerte Nierenfunktion, trüber Urin (nephrotisches Syndrom); Entzündung der Nieren, Schädigung von Nierengewebe (papilläre Nierenfibrose), Nierenversagen - verschlechtertes oder verschwommenes Sehen - verringerte Körpertemperatur - aseptische Meningitis bei Patienten mit bestehender Autoimmunerkrankung - Asthma, Bronchospasmus Sehr selten: kann bei bis zu 1 von 10 000 Behandelten auftreten: - Rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Vor diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome auftreten [exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse]. - Verminderte Harnstoffausscheidung, erhöhte Harnstoffkonzentration im Serum, Flüssigkeitsansammlung und Schwellung der Nieren und Harnwege Die Häufigkeit der folgenden Nebenwirkungen ist nicht bekannt: - Großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom). - Roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten in der Regel zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose). - Lichtempfindlichkeit der Haut. - Schmerzen im Brustkorb, die ein Anzeichen für eine möglicherweise schwere allergische Reaktion sein können, die Kounis-Syndrom genannt wird.

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