Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Zu den schwerwiegendsten Nebenwirkungen infolge der Anwendung von Paracetamol zählen schwere Leberschäden. Diese treten im Allgemeinen nur auf, wenn das Kind zu viel Paracetamol anwendet.
Symptome von Leberschäden sind:
Gelbfärbung von Haut oder dem Weißen der Augen Schmerzen im rechten Oberbauch Übelkeit oder Erbrechen Appetitlosigkeit Müdigkeit übermäßiges Schwitzen blasse Haut ungewöhnliche Blutungen trüber Urin.
Wenn Sie glauben, dass das Kind zu viel Paracetamol angewendet hat oder wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf. Wenn Sie wissen, dass das Kind eine größere Menge Paracetamol als die empfohlene Dosis angewendet hat, suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf, auch wenn das Kind keine Symptome von Leberschäden hat.
In einigen Fällen wurden schwere allergische und Hautreaktionen nach Paracetamol beobachtet. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn das Kind nach der Anwendung von Paracetamol eine der folgenden Nebenwirkungen entwickelt:
Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken Schwellung von Gesicht, Lippen, Hals oder Zunge Nesselsucht starker Juckreiz abschälende Haut
Die Nebenwirkungen sind nach der Häufigkeit des Auftretens angegeben.
Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen): - allergische Reaktionen, - Kopfschmerzen, - Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, - Leberfunktionsstörungen, Leberinsuffizienz, Leberschäden, gelbe Haut oder gelbe Augen, - juckende Haut, Hautausschlag, übermäßiges Schwitzen, Angioödem, Nesselsucht, Hautrötung - Benommenheit, Unwohlsein, - Überdosierung und Vergiftung.
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen): - Abnahme der Zahl bestimmter Blutzellen (Blutplättchen und Neutrophile), - allergische Reaktionen, die einen Abbruch der Behandlung erfordern. - arzneimittelinduzierte Leberschäden, - schwere Hautreaktionen, insbesondere Pusteln, Blasen, Wunden und Hautablösung, - trüber Urin,
Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): - Abnahme der Zahl der roten Blutkörperchen, - schwere allergische Reaktionen, - anormale Nierenfunktion infolge der Anwendung hoher Dosen über einen längeren Zeitraum, - Hepatitis, Erhöhung der Leberenzyme, - Eine schwere Erkrankung, die das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol anwenden (siehe Abschnitt 2).
Sehr selten wurden Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet. Falls das Kind Anzeichen eines Hautausschlages entwickelt, beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt.