Dafalgan Kinder 150 mg Zäpfchen 12

Dafalgan Kinder 150 mg Zäpfchen 12
Code CNK: 3606159
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Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweizung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. DAFALGAN Kinder 80 mg Zäpfchen: Diese Darreichungsform ist für die Anwendung bei Kindern im Alter von etwa 2 bis 6 Monaten (5 bis 8 kg Körpergewicht) vorgesehen. DAFALGAN Kinder 150 mg Zäpfchen: Diese Darreichungsform ist für die Anwendung bei Kindern im Alter von etwa 6 Monaten bis 3 Jahren (8 bis 15 kg Körpergewicht) vorgesehen. DAFALGAN Kinder 300 mg Zäpfchen: Diese Darreichungsform ist für die Anwendung bei Kindern im Alter von etwa 3 bis 9 Jahren (15 bis 30 kg Körpergewicht) vorgesehen. Für Erwachsene und Kinder über 30 kg Körpergewicht (ab etwa 9 Jahren) wird die Anwendung von DAFALGAN 600 mg Zäpfchen empfohlen. Die empfohlene Dosis beträgt: Die übliche Dosis für Kinder beträgt 10 bis 15 mg/kg alle 6 Stunden (also 40 bis 60 mg/kg/24 Stunden).; bei Gelbsucht muss die Dosis um die Hälfte reduziert werden. Die nicht zu überschreitende Höchstdosis beträgt 60 mg/kg/24 Stunden. Die anzuwendende Dosierung richtet sich nach Alter und Zustand des Patienten. 1 Zäpfchen pro Verabreichung; bis zu 4 Zäpfchen über 24 Stunden. Wenden Sie sich in folgenden Situationen an Ihren Arzt: • schwere Leberfunktionsstörung, • Gilbert-Syndrom (erbliche, nicht hämolytische Leberstörung mit Gelbfärbung), • chronische Unterernährung, • Flüssigkeitsmangel. Immer eine Wartezeit von mindestens 6 Stunden zwischen zwei Anwendungen einhalten. Körpergewicht des Patienten Ungefähres Alter* Dosis Anzahl der Zäpfchen pro Anwendung Intervall zwischen 2 Anwendungen (Stunden) Maximale Tagesdosis (Zäpfchen) 5 bis 8 kg ca 2 bis 6 Monate 80 mg 1 6 Stunden 320 mg (4 Zäpfchen) 8 bis 15 kg ca 6 Monaten bis 3 Jahre 150 mg 1 6 Stunden 600 mg (4 Zäpfchen) 15 bis 30 kg ca 3 bis 9 Jahre 300 mg 1 6 Stunden 1200 mg (4 Zäpfchen) *die dem Gewicht zugeordneten ungefähren Altersangaben dienen nur als Richtwerte. Art und Weg der Anwendung: Rektale Anwendung. Zäpfchen in den Anus des Kindes einführen. Wenn Sie eine größere Menge von DAFALGAN Kinder Zäpfchen angewendet haben, als Sie sollten Wenn Sie eine größere Menge von DAFALGAN Kinder Zäpfchen angewendet oder eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245). Die Frühsymptome, die Personen aufweisen, die zu hohe Dosen Paracetamol erhalten haben, sind Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Bauchschmerzen und übermäßige Schweißabsonderung. Die Zeichen der Leberschädigung können erst mehrere Stunden oder Tage nach der Anwendung auftreten. In diesem Falle ist es wichtig, die vom Patienten angewendete Zahl der Dosen zu bestimmen, um dem Arzt zu helfen, die zu befolgende Behandlung festzulegen. Die massive Aufnahme von Paracetamol erfordert zwingend eine sofortige Einweisung ins Krankenhaus. Wenn Sie die Anwendung von DAFALGAN Kinder Zäpfchen vergessen haben Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Wenden Sie DAFALGAN Kinder Zäpfchen an, sobald Sie daran denken und warten Sie erneut mindestens 6 Stunden, bevor Sie die nächste Dosis anwenden. Wenn Sie die Anwendung von DAFALGAN Kinder Zäpfchen abbrechen Nur bei Beschwerden anwenden. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

DAFALGAN Kinder Zäpfchen ist zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen und Fieber angezeigt. Wenn sich das Kind nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlt, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

DAFALGAN Kinder Zäpfchen darf nicht verwendet werden,  wenn das Kind gegenüber Paracetamol, Phenacetin oder einem der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile von DAFALGAN Kinder Zäpfchen allergisch ist.  wenn das Kind allergisch gegen Erdnuss oder Soja ist, da dieses Arzneimittel Lecithin aus Sojaöl enthält.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Zu den schwerwiegendsten Nebenwirkungen infolge der Anwendung von Paracetamol zählen schwere Leberschäden. Diese treten im Allgemeinen nur auf, wenn das Kind zu viel Paracetamol anwendet.

Symptome von Leberschäden sind:

 Gelbfärbung von Haut oder dem Weißen der Augen  Schmerzen im rechten Oberbauch  Übelkeit oder Erbrechen  Appetitlosigkeit  Müdigkeit  übermäßiges Schwitzen  blasse Haut  ungewöhnliche Blutungen  trüber Urin.

Wenn Sie glauben, dass das Kind zu viel Paracetamol angewendet hat oder wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf. Wenn Sie wissen, dass das Kind eine größere Menge Paracetamol als die empfohlene Dosis angewendet hat, suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf, auch wenn das Kind keine Symptome von Leberschäden hat.

In einigen Fällen wurden schwere allergische und Hautreaktionen nach Paracetamol beobachtet. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn das Kind nach der Anwendung von Paracetamol eine der folgenden Nebenwirkungen entwickelt:

 Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken  Schwellung von Gesicht, Lippen, Hals oder Zunge  Nesselsucht  starker Juckreiz  abschälende Haut

Die Nebenwirkungen sind nach der Häufigkeit des Auftretens angegeben.

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen): - allergische Reaktionen, - Kopfschmerzen, - Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, - Leberfunktionsstörungen, Leberinsuffizienz, Leberschäden, gelbe Haut oder gelbe Augen, - juckende Haut, Hautausschlag, übermäßiges Schwitzen, Angioödem, Nesselsucht, Hautrötung - Benommenheit, Unwohlsein, - Überdosierung und Vergiftung.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen): - Abnahme der Zahl bestimmter Blutzellen (Blutplättchen und Neutrophile), - allergische Reaktionen, die einen Abbruch der Behandlung erfordern. - arzneimittelinduzierte Leberschäden, - schwere Hautreaktionen, insbesondere Pusteln, Blasen, Wunden und Hautablösung, - trüber Urin,

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): - Abnahme der Zahl der roten Blutkörperchen, - schwere allergische Reaktionen, - anormale Nierenfunktion infolge der Anwendung hoher Dosen über einen längeren Zeitraum, - Hepatitis, Erhöhung der Leberenzyme, - Eine schwere Erkrankung, die das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol anwenden (siehe Abschnitt 2).

Sehr selten wurden Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet. Falls das Kind Anzeichen eines Hautausschlages entwickelt, beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt.

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