Cardioaspirine 100 mg magensaftresist. Tabl. 84

Cardioaspirine 100 mg magensaftresist. Tabl. 84
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Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Dosis Bei Herz-, Gehirn- und Gefäßerkrankungen wird Ihnen Ihr Arzt sagen, welche Dosis für Sie am besten geeignet ist und wie lange Sie das Arzneimittel am besten einnehmen. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, werden folgende Dosierungen empfohlen:  bei Behandlung eines Herzinfarkts und instabilen Herzkrampfes: 1 bis 3 Tabletten über den Tag verteilt. Wenn Ihnen Ihr Arzt zur Einnahme des Arzneimittels in der akuten Phase eines Herzinfarktes rät, wird er Ihnen die höhere Dosis empfehlen (siehe auch Empfehlungen unter "Art der Verabreichung").  als Sekundärprävention eines Herzinfarktes, einer Blutkreislaufunterbrechung im Gehirn oder eines Schlaganfalls: 1 - 2 Tabletten täglich.  beim Kawasaki-Syndrom (Säuglinge und Kleinkinder): die Dosis wird Ihnen vom Arzt mitgeteilt. Art der Verabreichung  Zum Einnehmen (über den Mund)  Die Tabletten werden vorzugsweise mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit unzerkaut oder unzerbrochen eingenommen.  Bei Verabreichung im Falle eines akuten Herzinfarktes muss die erste Dosis Tabletten gekaut oder zerstoßen werden. Anwendung bei Kindern Cardioaspirine wird nicht für pädiatrische Patienten unter 18 Jahren empfohlen. Ihr Arzt wird die Behandlungsdauer Ihrer Erkrankung anpassen. Eine länger andauernde Anwendung darf nur auf ärztlichen Rat erfolgen.

Der Wirkstoff von Cardioaspirine magensaftresistente Tabletten ist Acetylsalicylsäure. Cardioaspirine dient zur Behandlung und Vorbeugung einiger Herz-, Gehirn- und Gefäßerkrankungen. Verwenden Sie dieses Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt. Cardioaspirine ist für die Anwendung bei Erwachsenen angezeigt. Dieses Arzneimittel darf angewendet werden zur: Behandlung bei:  akutem Herzinfarkt  instabilem Herzkrampf (instabile Angina pectoris)  einigen chirurgischen Eingriffen an Herzkranzarterien (Bypass, verengte Herzkranzarterien (koronare Angioplastie))  Verwendung einer künstlichen Niere mit Gefäß- oder Schlagaderverbindung (Dialyseshunt). Prävention (Vorbeugung):  eines erneuten Auftretens eines Herzinfarkts (sekundäre Prävention)  einer Unterbrechung der Blutzirkulation im Gehirn oder einem Schlaganfall, ebenso wie beim Kawasaki-Syndrom (eine Erkrankung, die vor allem beim Säugling und Kleinkind auftritt) Achtung: bei der Behandlung von Patienten mit Risikofaktoren, die die Herzkranzgefäße betreffen, wird der Arzt Cardioaspirine nicht als Ersatzmedikation, sondern als zusätzliche (zu anderen Arzneimitteln) Medikation betrachten. Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Cardioaspirine darf nicht angewendet werden,  wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind  wenn Sie Geschwüre am Magen oder Zwölffingerdarm (Beginn des Dünndarms bzw. Zwölffingerdarms) haben  wenn Sie eine stark erhöhte Blutungsneigung haben oder anfällig für Blutungen sind  in Situationen, in denen ein Blutungsrisiko besteht  wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (zur Vorbeugung von Blutgerinnseln) anwenden, wie z. B. Warfarin oder Heparin  wenn Sie einen Mangel an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (ein Stoffwechselenzym) haben  wenn Sie Asthma haben oder wenn Sie wissen, dass Sie eine Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Salicylate, nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel oder Tartrazin (ein Farbstoff) haben  wenn Sie eine stark eingeschränkte Nierenfunktion haben  wenn Sie sich in den letzten drei Monaten Ihrer Schwangerschaft befinden, sollten Sie keine höheren Dosen als 100 mg/Tag einnehmen (siehe Abschnitt "Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit").  wenn Sie eine stark eingeschränkte Leberfunktion haben, vor allem im Falle einer lang andauernden Anwendung großer Mengen Cardioaspirine  bei schweren Herzproblemen  wenn Sie gleichzeitig auch Methotrexat anwenden (bei Dosen von 15 mg oder mehr pro Woche).

  • Der Wirkstoff ist: Acetylsalicylsäure. Jede Tablette enthält 100 mg Acetylsalicylsäure.

  • Die sonstigen Bestandteile sind: Cellulosepulver, Maisstärke, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer, Natriumlaurylsulfat, Polysorbat 80, Talkum, Triethylcitrat.

Wenden Sie sich bei folgenden Erscheinungen an Ihren Arzt:  Ohrensausen (Tinnitus). Dabei kann es sich um ein Symptom von Salicylismus (Aspirin-Überdosis) handeln. Andere Symptome umfassen: Schwerhörigkeit, Müdigkeit, Schwindel, Durst, übermäßig tiefes Luftholen, Erbrechen. Dies kann durch Langzeitanwendung hoher Dosen verursacht werden. Ältere Personen sind empfindlicher als junge Erwachsene. Ihr Arzt kann Ihre Behandlung abbrechen. Weitere Nebenwirkungen umfassen:  Magenbeschwerden, Blutverlust aus Magen und Darm, Magengeschwüre, schwarzer Stuhlgang und nicht sofort wahrnehmbarer Blutverlust, der zu Blutarmut aufgrund von Eisenmangel führen kann.  Seltene Überempfindlichkeitsreaktionen (Asthma-Syndrom, Anfälle von Atemnot, Hautreaktionen, Atembeschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, Herzprobleme, allergischer Schock)  Nierenfunktionsstörungen  Lebererkrankungen  Akute Niereninsuffizienz, vor allem bei Patienten mit bestehender eingeschränkter Nierenfunktion oder mit Herzschwäche, Leberzirrhose, Erkrankung der Nierenblutgefäße oder bei gleichzeitiger Behandlung mit Diuretika (Wasser- treibende Arzneimitteln). Salicylate beeinflussen die Harnsäureausscheidung. Dies ist u. a. wichtig für Gichtpatienten.

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