Rennie Cool Mint 680 mg - 80 mg KTA 60

Rennie Cool Mint 680 mg - 80 mg KTA 60
Code CNK: 2642577
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Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren:  Die Kautabletten werden ohne Wasser eingenommen. Sie werden gelutscht oder gekaut, sobald die ersten Symptome von überhöhter Magensäure (Hyperazidität) auftauchen.  1 oder 2 Kautabletten gleichzeitig lutschen, bei Bedarf wiederholen.  Für eine schnelle Linderung der Beschwerden können Sie die erste Kautablette zerbeißen.  Sie dürfen nie mehr als 11 Kautabletten pro Tag einnehmen und diese Dosis nicht länger als 2 Wochen am Stück einnehmen (siehe Abschnitt 4 "Welche Nebenwirkungen sind möglich?"). Anwendung bei Kindern Nicht für Kinder unter 12 Jahren empfohlen. Besondere Patientengruppen Rennie® Mint Zuckerfrei ist für Diabetiker geeignet

Rennie ist ein Arzneimittel, das ein brennendes Gefühl im Magen lindert. Es wird zur Linderung folgender Arten von Magenbeschwerden angewendet:  Sodbrennen  saures Aufstoßen  Völlegefühl  Verdauungsstörung  Dyspepsie. Wenn Sie sich nach einigen Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Rennie darf nicht eingenommen werden,  wenn Sie allergisch gegen Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.  bei einem anormal hohen Calciumspiegel im Blut.  bei stark verminderter Nierenfunktion oder Nierensteinen.  bei einem anormal niedrigen Phosphatspiegel im Blut.

Was Rennie enthält

 Die Wirkstoffe sind: Calciumcarbonat 680 mg, Magnesiumcarbonat 80 mg

 Die sonstigen Bestandteile sind: Sorbitol, Talk, Kartoffelstärke, vorverkleisterte Maisstärke, Magnesiumstearat, flüssiges Paraffin, Pfefferminzaroma, Natriumsaccharin (siehe Abschnitt 2 "Rennie Mint zuckerfrei enthält Sorbitol und Natriumsaccharin").

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie dieses Arzneimittel langfristig und in hohen Dosen anwenden, können ein erhöhter Magnesium- und Calciumgehalt im Blut und eine Veränderung des Säure-Basen-Gleichgewichts (metabolische Azidose) auftreten, insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen. Dies ist gekennzeichnet durch Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen), anormale Müdigkeit, Verwirrtheit, Depression, erhöhte Harnmenge, übermäßigen Durst und Austrocknung. Ein chronisch erhöhter Calciumgehalt im Blut kann Ablagerung von Calcium im Gewebe verursachen. Erkrankungen des Immunsystems  Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) mit als möglichen Symptomen: Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Ansammlung von Flüssigkeit um Gesicht und Rachen, Kurzatmigkeit, starke, schnelle allergische Reaktion. Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen  Erhöhter Calciumgehalt im Blut  Veränderung des Säure-Basen-Gleichgewichts (metabolische Azidose).  Milch-Alkali-Syndrom (siehe unten) Gastrointestinale Erkrankungen (Magen-Darm-Erkrankungen)  Übelkeit  Erbrechen  Magenbeschwerden  Durchfall  Verstopfung: Calciumcarbonat (einer der Wirkstoffe in diesem Arzneimittel) kann Verstopfung verursachen. Diese Nebenwirkung wird jedoch durch Magnesiumcarbonat (der andere Wirkstoff in diesem Arzneimittel) verhindert, da diese Substanz eine abführende Wirkung hat.  Erhöhte Magensäureproduktion (Rebound-Effekt) Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen  Muskelschwäche Patienten mit eingeschänkter Nierenfunktion Bei Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion kann die Einnahme hoher Dosen Rennie neben den anderen Nebenwirkungen (siehe oben) folgende Nebenwirkungen verursachen: Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen  Erhöhter Magnesiumgehalt im Blut, gekennzeichnet durch neuromuskuläre und kardiovaskuläre Störungen Nebenwirkungen, die nur im Rahmen des Milch-Alkali-Syndroms auftreten Dieses Syndrom tritt bei langfristiger Anwendung hoher Dosen Calciumcarbonat (einer der Wirkstoffe in diesem Mittel) in Kombination mit Milch oder Milchprodukten auf. Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts  Geschmacksverlust Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort  Ablagerung von Calciumsalzen in den Organen/Geweben des Körpers  Verlust von Kraft Erkrankungen des Nervensystems  Kopfschmerzen Erkrankungen der Nieren und Harnwege  Zunahme der stickstoffhaltigen Abbauprodukte im Blut Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über: Belgien Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte www.afmps.be Abteilung Vigilanz Website: www.notifieruneffetindesirable.be E-Mail: adr@fagg-afmps.be Luxemburg Centre Régional de Pharmacovigilance de Nancy oder Abteilung Pharmazie und Medikamente (Division de la pharmacie et des médicaments) der Gesundheitsbehörde in Luxemburg Website : www.guichet.lu/pharmakovigilanz Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

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