- WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Wenn Sie dieses Arzneimittel langfristig und in hohen Dosen anwenden, können ein erhöhter Magnesium- und Calciumgehalt im Blut und eine Veränderung des Säure-Basen- Gleichgewichts (metabolische Azidose) auftreten, insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen. Dies ist gekennzeichnet durch Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen), anormale Müdigkeit, Verwirrtheit, Depression, erhöhte Harnmenge, übermäßigen Durst und Austrocknung.
Ein chronisch erhöhter Calciumgehalt im Blut kann Ablagerung von Calcium im Gewebe verursachen.
Erkrankungen des Immunsystems
• Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) mit als möglichen Symptomen: Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Ansammlung von Flüssigkeit um Gesicht und Rachen, Kurzatmigkeit, starke, schnelle allergische Reaktion.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
• Erhöhter Calciumgehalt im Blut
• Veränderung des Säure-Basen-Gleichgewichts (metabolische Azidose).
• Milch-Alkali-Syndrom (siehe unten)
Gastrointestinale Erkrankungen (Magen-Darm-Erkrankungen)
• Übelkeit
• Erbrechen
• Magenbeschwerden
• Durchfall
• Verstopfung: Calciumcarbonat (einer der Wirkstoffe in diesem Arzneimittel) kann Verstopfung verursachen. Diese Nebenwirkung wird jedoch durch Magnesiumcarbonat (der andere Wirkstoff in diesem Arzneimittel) verhindert, da diese Substanz eine abführende Wirkung hat.
• Erhöhte Magensäureproduktion (Rebound-Effekt)
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
• Muskelschwäche
Patienten mit eingeschänkter Nierenfunktion
Bei Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion kann die Einnahme hoher Dosen Rennie neben den anderen Nebenwirkungen (siehe oben) folgende Nebenwirkungen verursachen:
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
• Erhöhter Magnesiumgehalt im Blut, gekennzeichnet durch neuromuskuläre und kardiovaskuläre Störungen
Nebenwirkungen, die nur im Rahmen des Milch-Alkali-Syndroms auftreten
Dieses Syndrom tritt bei langfristiger Anwendung hoher Dosen Calciumcarbonat (einer der Wirkstoffe in diesem Mittel) in Kombination mit Milch oder Milchprodukten auf.
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
• Geschmacksverlust
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
• Ablagerung von Calciumsalzen in den Organen/Geweben des Körpers
• Verlust von Kraft
Erkrankungen des Nervensystems
• Kopfschmerzen
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
• Zunahme der stickstoffhaltigen Abbauprodukte im Blut.