Rhinofebryl 240 mg - 3.2 mg Hartkaps. 30

Rhinofebryl 240 mg - 3.2 mg Hartkaps. 30
Code CNK: 3119328
7,78

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Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahre (Körpergewicht > 50 kg)
Die gebräuchliche Dosis liegt bei 3 bis 6 Hartkapseln pro Tag und sollte auf 3 Einnahmen verteilt werden: morgens, mittags und abends. Es sollte mindestens 4 Stunden zwischen zwei Einnahmen gewartet werden.
Beim Erwachsenen sollte die Einnahme von 6 Hartkapseln pro 24 Stunden oder von 2 Kapseln pro Einnahme nicht überschritten werden.
Bei Erwachsenen, die weniger als 50 kg wiegen, beträgt die Tageshöchstdosis Paracetamol 60 mg/kg/Tag.
Die Behandlung soll von kurzer Dauer sein (einige Tage) und auf die Zeit beschränkt bleiben, in der die Beschwerden bestehen.
Fragen Sie Ihren Arzt, wenn die Schmerzen oder das Fieber länger als 3 Tage anhalten.
Die Kapseln mit einem großen Glas Wasser, vorzugsweise eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten einnehmen.

Besondere Bevölkerungsgruppen
Eingeschränkte Leberfunktion und chronischer Alkoholkonsum
Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine eingeschränkte Leberfunktion haben. Er wird beurteilen, ob die Dosis gesenkt oder das Dosierungsintervall verlängert werden muss.

Eingeschränkte Nierenfunktion.
Fragen Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine mäßige bis schwere Nierenfunktionsstörung vorliegt. Er wird beurteilen, ob die Dosis angepasst werden muss.

Ältere Menschen
Bei älteren Menschen besteht ein erhöhtes Risiko auf Erregungszustände, die sich z. B. durch übermäßige Energie, Unruhe oder Nervosität bemerkbar machen (neurologische anticholinerge Wirkung und paradoxe Erregungszustände). Nehmen Sie deswegen dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie leiden an:
- plötzlich auftretender Verwirrtheit oder wenn ein erhöhtes Risiko darauf besteht.
- Demenz oder nachlassender Denkfähigkeit, was auf eine Störung des zentralen Nervensystem zurückzuführen ist.
- Beschwerden an den unteren Harnwegen oder einer gutartigen Vergrößerung der Prostata (Prostatahyperplasie) bei Männern.
Fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine eingeschränkte Nieren- und/oder Leberfunktion haben. Dies tritt bei älteren Menschen häufiger auf.

Anwendung bei Kindern
- von 6 bis 10 Jahren (Körpergewicht 18 – 32 kg):
1 bis 2 Kapseln täglich (je nach Alter). Die Einnahme von 2 Kapseln innerhalb von 24 Stunden ist nicht zu überschreiten.
- von 10 bis 15 Jahren (Körpergewicht 32 – 50 kg):
2 bis 3 Kapseln täglich (je nach Alter). Die Einnahme von 3 Kapseln innerhalb von 24 Stunden ist nicht zu überschreiten.
Kindern sollte nur eine Kapsel pro Einnahme verabreicht werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Rhinofebryl angewendet haben, als Sie sollten
Wenn Sie eine größere Menge von Rhinofebryl haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Auf Paracetamol zurückzuführende Symptome:
Übelkeit, Erbrechen, Anorexie (Appetitlosigkeit), Blässe, Bauchschmerzen. Diese Symptome treten üblicherweise innerhalb der ersten 24 Stunden auf. Eine starke Überdosierung kann zu schweren Leberschäden führen. Die Symptome einer Leberschädigung treten oft erst 24 bis 48 Stunden nach der Einnahme auf. Eine Überdosierung kann schwerwiegende Folgen haben. Eine Überdosierung kann außerdem zu Gerinnungsstörungen (Blutgerinnsel und Blutungen) führen. Wenden Sie sich im Falle einer Überdosierung unverzüglich an Ihren Arzt, auch wenn Sie noch keine Symptome bemerken.

Auf Chlorphenamin zurückzuführende Symptome:
- Eine Überdosierung bei Kindern kann schwerwiegende Folgen haben. Wenden Sie sich im Falle einer Überdosierung unverzüglich an Ihren Arzt, auch wenn noch keine Symptome vorliegen. Bei Kindern sind erste Anzeichen Exzitation (Erregungszustände) mit Unruhe, Halluzinationen, Zittern, Koordinationsstörungen, unkontrollierte Bewegungen der Gliedmaßen, erweiterte Pupillen, Gesichtsröte, starrer Blick und Fieber. In einer späteren Phase kann es zum Koma kommen mit Herz- und Atemstillstand. Innerhalb von 2 bis 98 Stunden kann der Tod eintreten.
- Bei Erwachsenen können eine Depression und ein Koma einem Erregungszustand und Gliederzucker vorangehen.

Wenn Sie die Anwendung von Rhinofebryl vergessen haben
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Rhinofebryl abbrechen
Nicht zutreffend.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Es ist ein Arzneimittel mit der Kombination eines Antihistaminikums (Allergiemittel) und eines Analgetikums-Antipyretikums (Schmerz- und Fiebermittel).
  • Dieses Arzneimittel wird zur Behandlung von Entzündungszeichen der Nasenschleimhaut (Rhinitis) allergischen Ursprungs (verstopfte Nase, Niesen und laufende Nase), die von Fieber und/oder Kopfschmerzen begleitet werden, angewendet. Wenn Sie sich nach einigen Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Rhinofebryl darf nicht angewendet werden - Wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder Chlorphenaminmaleat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. - Bei Kindern unter 6 Jahren. - Im Falle einer ernsten Lebererkrankung, weil das Mittel Paracetamol enthält. - Im Falle eines Winkelblockglaukoms (Augenkrankheit), weil das Mittel Chlorphenamin enthält. - Im Falle von Resturin in der Blase wegen Blasenentleerungsstörungen (Urinretention) (beispielsweise bei einer Harnwegserkrankung oder bei bestimmten Prostataerkrankungen) aufgrund des Vorhandenseins von Chlorphenamin.

  • Die Wirkstoffe sind: Paracetamol 240 mg und Chlorphenaminmaleat 3,2 mg.

  • Die sonstigen Bestandteile sind Magnesiumstearat, Talk, kolloidales Siliziumdioxid.

Bestandteile der Hartkapsel: Leib: Patentblau V (E131), Erythrosin (E127), Titandioxid (E171), Gelatine. Kappe: Patentblau V (E131), Titandioxid (E171), Gelatine.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn Sie unter schweren allergischen Reaktionen leiden, brechen Sie die Behandlung ab und fragen Ihren Arzt um Rat.

Wenden Sie sich im Falle einer Überdosierung unverzüglich an Ihren Arzt, auch wenn Sie noch keine Symptome aufweisen (siehe Kapitel "Wenn Sie eine größere Menge von Rhinofebryl angewendet haben, als Sie sollten").

Nebenwirkungen aufgrund des Vorliegens des Wirkstoffes Paracetamol:

Selten (kann bei 1 von 1000 Personen auftreten): - Allergische Reaktionen - Kopfschmerzen - Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung - Leberfunktionsstörung, Leberversagen, Lebernekrose, Gelbsucht - Juckreiz, Rash (Hautausschlag), Schwitzen, Angioödem (Anschwellung der Haut oder Schleimhäute), Nesselsucht - Schwindel, Unwohlsein - Überdosierung und Intoxikation (siehe Kapitel "Wenn Sie eine größere Menge von Rhinofebryl angewendet haben, als Sie sollten")

Sehr selten (kann bei 1 von 10.000 Personen auftreten): - Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen), Leukopenie (Mangel an weißen Blutkörperchen), Panzytopenie (Abnahme der Blutzellzahl), Neutropenie (Mangel an neutrophilen Granulozyten), hämolytische Anämie (Blutarmut, bei der die roten Blutkörperchen Ihre normale Lebensdauer nicht erreichen), Agranulozytose (verminderte Granulozytenzahl)

  • Allergische Reaktionen, die einen Abbruch der Behandlung erforderlich machen
  • Toxische Leberschädigung
  • Schwere Hautirritationen
  • Sterile Pyurie (trüber Urin)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): - Anämie (Blutarmut) - Anaphylaktischer Schock (allergische Reaktion auf das Arzneimittel) - Hepatitis (Leberentzündung) - Nierenschädigung nach langfristiger Einnahme von hohen Dosen - Eine schwere Erkrankung, die das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol einnehmen (siehe Abschnitt 2)

Nebenwirkungen, die auf den Wirkstoff Chlorphenamin zurückzuführen sind:

Häufig (kann bei 1 von 10 Personen auftreten): - Benommenheit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Koordinationsstörungen, Schwindel

Gelegentlich (kann bei 1 von 100 Personen auftreten): - Akkommodationsstörungen (Schwierigkeiten beim Scharfstellen der Augen), verschwommenes Sehen - Mundtrockenheit, Verstopfung (Obstipation) - Müdigkeit

Selten (kann bei 1 von 1000 Personen auftreten): - Allergische Reaktionen (Hautausschlag, Nesselsucht, anaphylaktische Reaktionen) - Verwirrtheit oder Erregungszustände bei älteren Menschen - Augentrockenheit

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): - Hämolytische Anämie (Blutarmut durch verstärkten Abbau der roten Blutkörperchen), Blutdyskrasie (Blutstörung) - Appetitlosigkeit - Verwirrtheit, Erregungszustände, Reizbarkeit, Alpträume, Depression - Herzstolpern, schneller Herzschlag - Verdauungsprobleme (u. a. Erbrechen, Übelkeit, Völlegefühl) - Harnverhalt (Wasserlassen nicht möglich) - Zäherer Schleim

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über:

Belgien Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte www.afmps.be Abteilung Vigilanz: Website: www.notifieruneffetindesirable.be

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