Wie alle Arzneimittelen kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Nebenwirkungen können auf ein Minimum beschränkt werden, indem die niedrigste Dosis über die kürzeste Zeit angewendet wird, die zur Linderung der Symptome notwendig ist. Sie können an einer der bekannten Nebenwirkungen von NSAR leiden (siehe unten). Wenn das der Fall ist oder wenn Sie sich Sorgen machen, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht länger ein und sprechen Sie so bald wie möglich mit Ihrem Arzt. Ältere Personen, die dieses Präparat anwenden, haben ein erhöhtes Risiko auf Probleme in Verbindung mit Nebenwirkungen.
BRECHEN Sie die Einnahme dieses Arzneimittels AB und wenden Sie sofort an einen Arzt, wenn sich bei Ihnen Folgendes entwickelt:
• Anzeichen von Darmblutungen wie: starke Bauchschmerzen, schwarzer teeriger Stuhl, Erbrechen von Blut oder dunklen Partikeln, die wie gemahlener Kaffee aussehen.
• Anzeichen sehr seltener aber schwerer allergischer Reaktion wie Verschlimmerung von Asthma, unerklärliche keuchende Atmung oder Kurzatmigkeit, Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, Atembeschwerden, Herzrasen, Blutdruckabfall, der zu Schock führt. Das kann auch bei der ersten Anwendung dieses Arzneimittels auftreten.
rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft verbunden mit Mundschleimhaut mit Geschwürbildung, Verschlimmerung einer bestehenden Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn), Gastritis.
Störungen des Zentralnervensystems wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Unruhe, Reizbarkeit oder Müdigkeit.
Sehstörungen.
Diverse Hautausschläge.
Überempfindlichkeitsreaktionen mit Quaddeln und Juckreiz.
Selten: (kann bis zu 1 von 1 000 Personen betreffen)
Tinnitus (Ohrengeräusche).
Erhöhte Harnsstoffkonzentrationen im Blut, Schmerzen in den Seiten und/oder im Bauch, Blut im Harn und Fieber können Anzeichen einer Nierenschädigung sein (Papillennekrose).
Niedrigere Hämoglobinwerte.
Sehr selten: (kann bis zu 1 von 10 000 Personen betreffen)
Entzündung der Speiseröhre, Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Bildung von intestinalen Strikturen, ähnlich einem Diaphragma.
Herzinsuffizienz, Herzanfall und Schwellung von Gesicht oder Händen (Ödem).
Ausscheidung geringerer Harnmengen als üblich und Schwellung (insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion), Schwellung (Ödem) und trüber Harn (nephrotisches Syndrom); entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die zu akutem Nierenversagen führen kann. Wenn eines der oben genannten Symptome eintritt oder wenn Sie sich allgemein schlecht fühlen, nehmen Sie Nurofen nicht länger ein und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, da dies die ersten Anzeichen einer Nierenschädigung oder von Nierenversagen sein könnten.
Psychotische Reaktionen, Depression.
Bluthochdruck, Vaskulitis.
Herzklopfen.
Leberfunktionsstörung, Leberschädigung (die ersten Anzeichen könnten eine Verfärbung der Haut sein), insbesondere bei einer Langzeitanwendung, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis).
Probleme der Blutbildung - erste Anzeichen sind Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Mundgeschwüre, grippeähnliche Symptome, starke Erschöpfung, Nasenbluten, Blutungen der Haut und unerklärliche blaue Flecken. Bei Auftreten dieser Erscheinungen müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und sich an einen Arzt wenden. Eine Selbsttherapie mit Schmerzmitteln oder Arzneimitteln, die das Fieber senken (Antipyretika), ist nicht zulässig.
Schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Infektion mit Windpocken (Varicella).