Nicorette Mint Mundspray 1 mg/Dosis Spray z. Anw. in d. Mundhöhle Lös. Druckbehältnis 13.2 ml

Nicorette Mint Mundspray 1 mg/Dosis Spray z. Anw. in d. Mundhöhle Lös. Druckbehältnis 13.2 ml
Code CNK: 3878980
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Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Personen unter 18 Jahren sollten Nicorette Mint nicht anwenden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie nach 6 Wochen Behandlung keine Senkung der Anzahl der Sprühstöße oder der Zigaretten, die Sie rauchen, erreicht haben oder wenn Sie Nicorette Mint länger als 6 Monate anwenden müssen. Normalerweise sollten Sie Nicorette Mint 3 Monate lang anwenden. Nicorette Mint sollte nicht länger als 6 Monate angewendet werden. Die Anweisungen zur Anwendung von Nicorette Mint hängen davon ab, ob Sie sofort mit dem Rauchen aufhören oder ob Sie die Anzahl der Zigaretten, die Sie rauchen, schrittweise reduzieren, bevor Sie ganz mit dem Rauchen aufhören. Sofort mit dem Rauchen aufhören Sie wollen sofort mit dem Rauchen aufhören und verwenden das Spray, um das Verlangen nach Nikotin (Craving) zu mildern. Wenden Sie nicht mehr als 2 Sprühstöße auf einmal oder 4 Sprühstöße pro Stunde über 16 Stunden an. Die maximale Dosis beträgt 64 Sprühstöße in 16 Stunden pro 24-Stunden-Zeitraum. Schritt 1: Wochen 1-6 1 oder 2 Sprühstöße anwenden, wenn Sie normalerweise eine Zigarette rauchen würden oder wenn Sie ein Verlangen nach Rauchen verspüren. Wenden Sie zuerst nur einen Sprühstoß an; wenn Ihr Verlangen nicht innerhalb von ein paar Minuten nachlässt, wenden Sie den zweiten Sprühstoß an. Wenn 2 Sprühstöße notwendig sind, können zukünftige Dosierungen auch als 2 aufeinanderfolgende Sprühstöße angewendet werden. Bei den meisten Rauchern bedeutet das 1 bis 2 Sprühstöße alle 30 bis 60 Minuten. Wenn Sie zum Beispiel durchschnittlich 15 Zigaretten täglich rauchen, sollten Sie 1 bis 2 Sprühstöße mindestens 15 Mal am Tag anwenden. Schritt 2: Wochen 7-9 Fangen Sie an, die Anzahl der Sprühstöße pro Tag zu reduzieren. Am Ende der Woche 9 sollten Sie die HÄLFTE der bei Schritt 1 durchschnittlich angewendeten Anzahl von Sprühstößen täglich anwenden. Schritt 3: Wochen 10-12 Reduzieren Sie weiter die tägliche Anzahl der Sprühstöße, sodass Sie in der Woche 12 nicht mehr als 4 Sprühstöße täglich anwenden. Sobald Sie die Gesamtmenge auf 2-4 Sprühstöße täglich reduziert haben, sollten Sie mit der Anwendung von Nicorette Mint aufhören. Rauchreduktion mit anschließendem Rauchstopp Ziel ist es, allmählich einige Ihrer Zigaretten durch Nicorette Mint zu ersetzen. Wenn dies gelungen ist, können Sie dann mit Hilfe des Sprays ganz auf Ihre Zigaretten verzichten. Schließlich geben Sie auch die Anwendung des Sprays auf. Wenn Sie einen starkes Rauchverlangen verspüren, wenden Sie statt einer Zigarette 1 bis 2 Sprühstöße des Sprays an, um ihr Verlangen zu stillen. Das Spray soll eine Zigarette ersetzen, Sie dürfen kurz nach Anwendung des Sprays nicht rauchen. Wenn Sie das Spray verwenden, ohne die Anzahl der Zigaretten, die Sie rauchen, zu senken, werden Sie Übelkeit feststellen (siehe Abschnitt 'Wenn Sie eine größere Menge von Nicorette Mint angewendet haben, als Sie sollten'). Senken Sie die Anzahl Zigaretten, die Sie pro Tag rauchen, so stark wie möglich und ersetzen Sie sie durch einen Sprühstoß. Wenn Sie nach 6 Wochen Behandlung Ihren Zigarettenkonsum nicht senken konnten, wenden Sie sich an einen Arzt um Rat. Sobald Sie sich dazu in der Lage fühlen, aber nicht später als 12 Wochen nach behandlungsbeginn, sollten Sie Rauchen ganz einstellen. Nachdem Sie mit dem Rauchen aufgehört haben, sollten Sie die Anzahl Sprühstöße pro Tag schrittweise senken. Wenn Sie auf 2-4 Sprühstöße pro Tag abgebaut haben, beenden Sie die Anwendung von Nicorette Mint. Wenden Sie nicht mehr als 2 Sprühstöße auf einmal oder 4 Sprühstöße pro Stunde über 16 Stunden an. Die maximale Dosis beträgt 64 Sprühstöße in 16 Stunden pro 24-Stunden-Zeitraum. Nach dem Ende der Behandlung könnten Sie in Versuchung kommen, erneut zu rauchen. Bewahren Sie daher nicht verwendetes Sprays auf, da ein Rauchverlangen ganz plötzlich auftreten kann. Falls Sie das Verlangen haben zu rauchen, wenden Sie ein oder auch zwei Sprühstöße an, falls ein Sprühstoß nicht innerhalb weniger Minuten hilft. Befolgen Sie bitte sorgfältig diese Anweisungen und benutzen Sie die Bilder als Hilfe. Entriegelung der Düse Öffnen der Spenders (Abbildung 1) 1. Schieben Sie die Taste (a) mit Ihren Daumen nach unten, bis sie leicht nach innen gedrückt werden kann (b). Drücken Sie nicht zu fest. 2. Beim Drücken nach innen gleichzeitig das Oberteil des Spenders nach oben schieben (c), um es zu entriegeln. Anschließend die Taste loslassen. (Abbildung 2) Den Spender gebrauchsfertig machen Wenn Sie das Spray zur Anwendung in der Mundhöhle zum ersten Mal anwenden, müssen Sie zuerst die Sprühpumpe gebrauchsfertig machen. Zur Sicherheit darf die Spraydüse nicht auf Sie, andere Erwachsene, Kinder oder Haustiere in Ihrer Nähe zeigen. Drücken Sie 3 Mal mit Ihrem Zeigefinger oben auf den Spender, bis ein feiner Sprühnebel austritt. Wenn Sie das Spray 2 Tage lang nicht benutzt haben, müssen Sie diesen Vorgang erneut durchführen. Anwenden des Spenders (Abbildung 3) 3. Richten Sie die Spraydüse auf Ihren offenen Mund und halten Sie diese dabei so nahe wie möglich an den Mund. 4. Drücken Sie fest auf den Spender, um einen Sprühstoß in Ihren Mund freizusetzen. Vermeiden Sie dabei, die Lippen zu benetzen. Damit kein Spray in Ihren Rachen gelangt, sollten Sie während des Sprühvorgangs nicht einatmen. Um bessere Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie einige Sekunden nach dem Sprühen nicht schlucken. Verriegeln der Spraydüse Schließen des Spenders (Abbildung 4) 5. Schieben Sie die Taste nach unten (d), bis sie nach innen gedrückt werden kann (e). 6. Beim Drücken nach innen das Oberteil des Spenders nach unten schieben (f). Die Taste loslassen. Der Spender ist jetzt geschlossen. Wiederholen Sie die oben angegebenen Schritte, für einen weiteren Sprühstoß. Schließen Sie den Spender nach jeder Anwendung, um die Anwendung des Sprays durch Kinder sowie ein unbeabsichtigtes Sprühen zu vermeiden. Vorsicht ist geboten, damit bei der Verabreichung das Sprays zur Anwendung in der Mundhöhle nichts in die Augen gelangen kann. Wenn das Spray in die Augen gelangen sollte, müssen Sie die Augen gründlich mit reichlich Wasser ausspülen.

Nicorette Mint wird angewendet, um Ihnen dabei zu helfen, mit dem Rauchen aufzuhören oder weniger zu rauchen, bevor Sie ganz mit dem Rauchen aufhören. Dies ist ein Behandlungstyp, der Nikotinersatztherapie (NRT) genannt wird.

Nicorette Mint lindert die Nikotin-Entzugserscheinungen, einschließlich Craving (Verlangen nach Nikotin), d. h. die Symptome, die Sie haben, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören. Wenn Sie Ihrem Körper plötzlich nicht mehr das Nikotin aus dem Tabak zuführen, leiden Sie an verschiedenen unangenehmen Beschwerden, die Entzugserscheinungen genannt werden. Durch die Anwendung von Nicorette Mint können Sie diesen unangenehmen Beschwerden sowie dem Verlangen nach Nikotin vorbeugen bzw. diese lindern, weil Sie Ihrem Körper hiermit weiterhin für einen kurzen Zeitraum eine geringe Menge Nikotin zuführen. Nicorette Mint enthält keinen Teer, Kohlenstoffmonoxid oder andere Toxine wie im Zigarettenrauch.

Um Ihre Chancen bei der Raucherentwöhnung zu erhöhen, sollten Sie sich wenn möglich ebenfalls beraten und helfen lassen.

Nicorette Mint darf nicht angewendet werden,  wenn Sie allergisch gegen Nikotin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.  wenn Sie jünger als 18 Jahre alt sind.  wenn Sie nie geraucht haben.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Nicorette Mint kann die gleichen Nebenwirkungen verursachen, wie andere Nikotin-Formen. Die Nebenwirkungen sind im Allgemeinen dosisabhängig.

Wirkungen, die mit dem Nikotinentzug verbunden sind

Manche der unerwünschten Wirkungen, an denen Sie leiden können, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, können Entzugserscheinungen sein, die mit der Reduzierung der Nikotinzufuhr verbunden sind.

Diese Nebenwirkungen schließen Folgendes ein:

 Reizbarkeit, Aggression, Ungeduld oder Frustration

 Ängstlichkeit, Unruhe oder Konzentrationsschwierigkeiten

 Nächtliches Aufwachen oder Schlafstörungen

 Appetitsteigerung oder Gewichtszunahme

 Niedergeschlagenheit

 Starkes Verlangen nach Rauchen

 Senkung der Herzfrequenz

 Zahnfleischbluten oder schmerzhafte Geschwüre im Mund (Aphthen)

 Schwindel oder Benommenheit

 Husten, Halsschmerzen, verstopfte Nase, Nasenlaufen

 Verstopfung

Wenn Sie eine der folgenden seltenen schweren Nebenwirkungen feststellen, brechen Sie die Anwendung von Nicorette Mint ab und setzen Sie sich sofort in Verbindung mit einem Arzt (Anzeichen eines Angioödems).

 Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen

 Schluckbeschwerden

 Hautausschlag mit starkem Juckreiz und Knötchen (Nesselsucht) und Atembeschwerden

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen:

 Schluckauf (besonders häufig)

 Kopfschmerzen, Übelkeit

 Reizung im Rachen

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen:

 Lokale Wirkungen des Sprays wie Brennen, Entzündung im Mund, Veränderungen des Geschmacksempfindens

 Trockenheit im Mund oder vermehrter Speichelfluss

 Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie)

 Schmerzen oder Unwohlsein im Bauch (Abdomen)

 Erbrechen, Blähungen oder Durchfall

 Müdigkeit

 Überempfindlichkeit (Allergie)

 Kribbeln

 Husten

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen:

 Wirkungen auf die Nase wie verstopfte Nase, Niesen

 Pfeifende Atmung (Bronchospasmus) oder das Gefühl, dass die Atmung anstrengender ist als sonst (Dyspnoe), Engegefühl im Hals

 Hautrötung (Erröten) oder verstärktes Schwitzen

 Wirkungen auf die Mundhöhle wie Kribbeln im Mund, Entzündung der Zunge, Mundgeschwüre,

Läsion der Mundschleimhaut oder Änderung der Stimme, Schmerzen in Mund und Hals,

Aufstoßen, Zahnfleischbluten

 Palpitationen (ungewöhnliche Wahrnehmung Ihres Herzschlags), erhöhte Herzfrequenz,

Bluthochdruck

 Juckreiz (Pruritus) und/oder Hautausschlag mit starkem Juckreiz und Knötchen (Nesselsucht,

Quaddeln)

 Abnorme Träume

 Beschwerden und Schmerzen im Brustbereich

 Schwäche, Unwohlsein

 Laufende Nase

Selten (kann bis zu einem von 1000 Behandelten betreffen):

 Schluckstörung, verminderte Schmerzempfindlichkeit im Mund

 Würgen

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar:

 Verschwommenes Sehen, vermehrte Tränenbildung (Tränensekretion)

 Trockenheit im Hals, Magen-Darm-Beschwerden, schmerzende Lippen

 Hautrötung

 Allergische Reaktionen einschließlich Schwellung von Gesicht und Mund (Angioödem oder

Anaphylaxie)

 Unregelmäßiger Herzschlag

 Krampfanfälle

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