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Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben, bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Dieses Arzneimittel kann zur Abhängigkeit führen. Deshalb sollte die Behandlung so kurz wie möglich gehalten werden. Im Falle einer Selbstmedikation ist die Einnahme des Sirups auf einen Zeitraum von 3 bis 5 Tagen zu beschränken. Auch unter ärztlicher Aufsicht sollte die Behandlung für nicht länger als 2 bis 3 Wochen fortgesetzt werden. Es ist wichtig, dass die empfohlenen Dosen sowie die Abstände zwischen den Einnahmen eingehalten werden. Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: - 1 bis 2 Messbecher (= 5 bis 10 ml) alle 4 Stunden. - 3 Messbecher (=15 ml) alle 6 bis 8 Stunden. Innerhalb von 24 Stunden dürfen maximal 12 Messbecher (= 60 ml) eingenommen werden. Zwischen den Einnahmen müssen mindestens 4 Stunden liegen. 1 Messbecher = 5 ml (entsprechend 10 mg Dextromethorphanhydrobromid). Kinder von 6 bis 12 Jahren: - ½ bis 1 Messbecher (= 2,5 bis 5 ml) alle 4 Stunden. Innerhalb von 24 Stunden dürfen maximal 6 Messbecher (= 30 ml) eingenommen werden. Zwischen den Einnahmen müssen mindestens 4 Stunden liegen. 1 Messbecher = 5 ml (entsprechend 10 mg Dextromethorphanhydrobromid). Bei Kindern können im Falle einer Überdosierung schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, einschließlich neurologischer Störungen. Pflegepersonen sollten die empfohlene Dosis nicht überschreiten. Anwendung bei Kindern und Jugendlichen: Nicht anwenden bei Kindern unter 6 Jahren. Vor der Anwendung bei Kindern von 6 bis 12 Jahren wird eine ärztliche Kontrolle empfohlen. Verabreichungsweise: Zum Einnehmen. Wenn Sie eine größere Menge von Bisolvon Trockener Husten eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie zu viel Bisolvon Trockener Husten eingenommen haben, können folgende Symptome auftreten: Übelkeit und Erbrechen, unwillkürliche Muskelkontraktionen, Erregung, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, unwillkürliche und schnelle Augenbewegungen, Herzbeschwerden (schneller Herzschlag), Koordinationsstörungen, Psychosen mit visuelle Halluzinationen und Reizbarkeit, Magen-Darm-Störungen, Schwindel, Müdigkeit, Benommenheit, verwaschene Sprache, Nervosität, Pupillenerweiterung. Eine große Überdosis kann zu Fieber, Desorientierung und Wahnvorstellungen führen, die zu Paranoia, Dysarthrie (verschwommener Sprache), verschwommenem Sehen, Stimmungsschwankungen, Konzentrations- und Bewusstseinsstörungen und Blutdruckschwankungen führen können. Dextromethorphan kann das Risiko eines Serotoninsyndroms erhöhen, und dieses Risiko kann im Falle einer Überdosierung erhöht sein, insbesondere wenn es zusammen mit anderen serotoninergen Wirkstoffen eingenommen wird. Bei einer Überdosierung ist ein sofortiger Krankenhausaufenthalt erforderlich. Bei einer gleichzeitigen Überdosierung von Dextromethorphan (dem Wirkstoff von Bisolvon Trockener Husten) und anderen Arzneimitteln besteht die Gefahr einer Kombinationsvergiftung mit tödlichem Ausgang. Andere Symptome im Falle einer schweren Überdosierung können Koma, schwere Atemprobleme und Krämpfe sein. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder das Krankenhaus, wenn eines der oben genannten Symptome auftritt. Wenn Sie zu viel Bisolvon Trockener Husten anwenden oder einnehmen, nehmen Sie unverzüglich Kontakt auf mit Ihrem Arzt, Ihrem Apotheker oder der Giftnotrufzentrale (Tel. 070/245.245). Oder den Patienten in die Notaufnahme eines Krankenhauses zur Behandlung einliefern (Verabreichung von Aktivkohle. Bei Konvulsionen Benzodiazepine verabreichen). Wenn Sie die Einnahme von Bisolvon Trockener Husten vergessen haben Wenn Sie vergessen haben, den Sirup einzunehmen, kann der Husten wiederkehren. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Einnahme des Sirups, wie von Ihrem Arzt verordnet, fort. Wenn Sie die Einnahme von Bisolvon Trockener Husten abbrechen Wenn Sie die Behandlung zu früh beenden oder unterbrechen, kann der Husten wiederkehren. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Bisolvon Trockener Husten ist bei der symptomatischen Behandlung von reizendem, nicht�produktivem Husten (trockenem Husten) angezeigt. Der Sirup ist indiziert bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren. Wenn Sie sich nach 3 bis 5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Bisolvon Trockener Husten darf nicht eingenommen werden - Wenn Sie allergisch gegen Dextromethorphanhydrobromid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. - Wenn Sie an Asthma bronchiale leiden. - Von Patienten, die an respiratorischer Insuffizienz leiden oder bei denen ein Risiko für das Auftreten einer respiratorischen Insuffizienz besteht (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen"). - Wenn Sie gleichzeitig oder innerhalb der letzten 2 Wochen mit MAO-Hemmern behandelt werden (Arzneimittel, die bei bestimmten nervösen Depressionen verschrieben werden) - siehe Abschnitt "Einnahme von Bisolvon Trockener Husten zusammen mit anderen Arzneimitteln". - Wenn Sie an Atemdepression leiden. - Wenn Sie an einer seltenen Erbkrankheit leiden, die zu einer Unverträglichkeit eines der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels führt (siehe Abschnitte "Bisolvon Trockener Husten enthält Maltitol" und "Bisolvon Trockener Husten enthält Methylparahydroxybenzoat"). - Während der Stillzeit. - Wenn Sie an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden. - Wenn Sie an einer Lungenentzündung leiden. - Von Kindern unter 6 Jahren.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei bestimmten Personen können mehr oder weniger störende Nebenwirkungen auftreten, wie z. B.: Häufig (bei bis zu 1 von 10 behandelten Patienten):  Übelkeit Selten (bei bis zu 1 von 1000 behandelten Patienten)  Erregung  Appetitlosigkeit Die Häufigkeit der folgenden Nebenwirkungen ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar:  Juckreiz (Urtikaria)  Hautausschlag (Erythem, Exanthem, fixes medikamentöses Exanthem)  Medikamentenabhängigkeit  Atembeschwerden (Bronchospasmus)  Halluzinationen  Verwirrtheit  Schläfrigkeit  allergische Hautreaktionen (Überempfindlichkeit einschließlich anaphylaktischer Reaktion)  Schwellungen im Gesichts- und Lippenbereich (Angioödem)  verschwommene Sprach- und Augensubvention (Nystagmus)  Muskelverspannungsstörung (Dystonie), insbesondere bei Kindern  Benommenheit  Erbrechen  Verstopfung  Müdigkeit  Erweiterte Pupillen (Mydriasis) Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über: Belgien: Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte – Abteilung Vigilanz – Postfach 97 – 1000 Brüssel Madou – Website: www.notifieruneffetindesirable.be – E-Mail: adr@fagg-afmps.be Luxemburg: Centre Régional de Pharmacovigilance de Nancy – crpv@chru-nancy.fr – Tél.: (+33) 383 656085/87 ODER Division de la Pharmacie et des Médicaments – Direction de la santé, Luxembourg – pharmacovigilance@ms.etat.lu – Tél.: (+352) 24785592 – Link zum Formular: https://guichet.public.lu/fr/entreprises/sectoriel/sante/medecins/notification-effets-indesirables-medicaments.html Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

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