Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Brechen Sie die Behandlung ab und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Wirkungen bei sich feststellen:
- Magen- oder Darmgeschwüre oder Magen- oder Darmblutungen
- Verletzungen der Haut oder Schleimhäute oder ein anderes Anzeichen für eine allergische Reaktion der Haut. Beispiele sind bullöse Dermatosen, die einer Verbrennung ähneln (Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom), eine Hauterkrankung mit Rötung und Zerstörung der oberflächlichen Hautschichten (Dermatitis exfoliativa) oder ein Haut-, Lippen-, Zungen- oder Kehlkopfödem (Quincke-Ödem). Diese Reaktionen sind zwar sehr selten, aber schwerwiegend. Das Risiko für das Auftreten dieser Art von Reaktionen ist zu Beginn der Behandlung am höchsten.
- Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten under der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremitäten befinden (akutes generalisiertes pustulöses Exanthem). Beenden Sie die Anwendung von Ibuprofen EG, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung. Siehe auch Abschnitt 2.
- rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Vor diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome auftreten [exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse].
- großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom)
- roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten in der Regel zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose).
Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind: Verdauungsstörungen und Durchfall.
Weitere mögliche Nebenwirkungen sind:
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen - Kopfschmerzen - Schwindel - Müdigkeit - Erbrechen (von Blut) - Übelkeit - Verstopfung - Bauch- oder Oberbauchschmerzen - Magensäure - Blähungen - Exantheme, Hautrötung - Ohrsausen (Tinnitus)
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen - Schläfrigkeit - Schlaflosigkeit