Ibuprofen EG 400 mg Filmtabl. 100

Ibuprofen EG 400 mg Filmtabl. 100
Code CNK: 0092502
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  1. Wie ist Ibuprofen EG einzunehmen? Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Wie und wann einnehmen? Nehmen Sie die Tabletten oral (über den Mund) mit etwas Wasser ein. Kauen oder zerstoßen Sie die Tabletten auch nicht. Ibuprofen EG wird auf nüchternen Magen meist gut vertragen und wird schnell resorbiert. Wenn Sie Ibuprofen EG zur Behandlung der Schmerzen aufgrund von Morgensteifigkeit einnehmen, nehmen Sie die erste Dosis des Tages auf nüchternen Magen beim Aufwachen mit etwas Flüssigkeit ein. Patienten mit empfindlichem Magen wird empfohlen, Ibuprofen mit den Mahlzeiten einzunehmen. Angesichts der eher beschränkten Wirkungsdauer von Ibuprofen EG ist es besser, die folgenden Dosen über den Tag zu verteilen und am besten (ungefähr 1 Stunde) vor den Mahlzeiten einzunehmen. Die empfohlene Dosierung beträgt: Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren (mind. 40 kg): Anfangsdosis: 1 Tablette. Bei Bedarf: 1 Tablette alle 4 bis 6 Stunden mit maximal 1 Tablette pro Einnahme und maximal 3 Tabletten pro Tag (3 x 400 mg). Die Einnahme einer Dosis über 400 mg erzeugt keine bessere schmerzstillende Wirkung. Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2). Wenn dieses Arzneimittel Kindern und Jugendlichen länger als 3 Tage verabreicht werden muss oder wenn die Symptome schlimmer werden, müssen Sie sich an einen Arzt wenden. Die empfohlenen Dosen und die Behandlungsdauer dürfen nicht überschritten werden. Das Risiko eines Herzinfarkts (Myokardinfarkt) oder Schlaganfalls, das manchmal in Zusammenhang mit ibuprofen bestehen kann, steigt mit der Dosis und der Behandlungsdauer. Wenn Sie eine größere Menge von Ibuprofen EG eingenommen haben, als Sie sollten Falls Sie mehr Ibuprofen EG eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245). Zu den Symptomen einer Überdosierung können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (kann blutig sein), Magen-Darm-Blutungen, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrtheit und zittrige Augenbewegungen gehören. Außerdem können Unruhe, Schläfrigkeit, Desorientierung oder Koma auftreten. Gelegentlich entwickeln Patienten Krämpfe. Bei hohen Dosen wurde über Schläfrigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Bewusstlosigkeit, Krämpfe (vor allem bei Kindern), Schwäche und Schwindel, Blut im Urin, niedrige Kaliumwerte im Blut, Kältegefühl und Atemprobleme berichtet. Außerdem kann sich die Prothrombinzeit/INR verlängern, wahrscheinlich aufgrund einer Beeinträchtigung der Wirkung der zirkulierenden Gerinnungsfaktoren. Akutes Nierenversagen und Leberschäden können auftreten. Eine Verschlimmerung von Asthma ist bei Asthmatikern möglich. Darüber hinaus kann es zu niedrigem Blutdruck und verminderter Atmung kommen; Leber- und Nierenfunktionsstörungen sind ebenfalls möglich. Außerdem können ein Blutdruckabfall und eine violette Verfärbung der Haut und Schleimhäute (Zyanose) auftreten. Folgende Symptome sind möglich:

- Erkrankungen des Zentralnervensystems: anfänglich Agitiertheit, Miosis (Verengung der Pupille), Koma - Nierenerkrankungen: Einschränkung der Perfusion der Nieren und der glomerulären Filtration, was zu Niereninsuffizienz führen kann - Stoffwechsel: Azidose, Hypoprothrombinämie, Hyperkaliämie - Leberinsuffizienz - Atemwege: vorübergehende Unterbrechung der Atmung (Apnoe) Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Information für den Arzt: Magenspülung oder das Einleiten von Erbrechen kann angezeigt sein, danach Verabreichung von Aktivkohle. Wenn Sie die Einnahme von Ibuprofen EG vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern nehmen Sie die folgende Dosis zum geplanten Zeitpunkt ein. Wenn Sie die Einnahme von Ibuprofen EG abbrechen Sie können die Behandlung beenden, sobald die Schmerzen oder das Fieber abgeklungen sind. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Ibuprofen EG enthält den Wirkstoff Ibuprofen, ein Mittel gegen Schmerzen, Fieber und Entzündung. Ibuprofen EG 400 mg ist zur symptomatischen Behandlung von leichte bis mäßige Schmerzen und Fieber angezeigt. Das Arzneimittel kann bei Erwachsenen und Kindern über 12 Jahren (mind. 40 kg) angewendet werden.

Ibuprofen EG darf nicht eingenommen werden, - wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind - wenn Sie bereits Überempfindlichkeitsreaktionen gegen andere zuvor angewendete Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen, einschließlich Acetylsalicylsäure (wie z. B. Aspirin), gezeigt haben. Symptome sind Asthma, Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen), Rhinitis, Urtikaria (Nesselsucht), Haut-, Lippen-, Zungen- oder Kehlkopfödeme (Angioödem). - wenn Sie bestimmte Krankheiten desImmunsystems haben (systemischer Lupus erythematodes und andere Kollagenosen) - wenn Sie aktive oder wiederholt auftretende Magengeschwüre oder Magenblutungen haben oder gehabt haben - wenn Sie im Zusammenhang mit der Anwendung von Entzündungshemmern an einer Magen- oder Darmblutung oder -perforation leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben - wenn Sie an bestimmten Erkrankungen leiden, die mit erhöhter Blutungsneigung einhergehen. - wenn Sie an einer schweren Nieren-, Leber- und/oder Herzerkrankung leiden - während des letzten Trimenons der Schwangerschaft - bei Kindern unter 12 Jahren

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Brechen Sie die Behandlung ab und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Wirkungen bei sich feststellen: - Magen- oder Darmgeschwüre oder Magen- oder Darmblutungen - Verletzungen der Haut oder Schleimhäute oder ein anderes Anzeichen für eine allergische Reaktion der Haut: rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Vor diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome auftreten [exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell Syndrom)] oder ein Haut-, Lippen-, Zungen- oder Kehlkopfödem (QuinckeÖdem). Diese Reaktionen sind zwar sehr selten, aber schwerwiegend. Die meisten dieser Reaktionen traten innerhalb des ersten Monats auf. - Großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESSSyndrom). - Roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten in der Regel zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose). Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind: Verdauungsstörungen und Durchfall.

Weitere mögliche Nebenwirkungen sind: Häufig: kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen - Kopfschmerzen - Schwindel - Müdigkeit - Erbrechen (von Blut) - Übelkeit - Verstopfung - Bauch- oder Oberbauchschmerzen - Magensäure - Blähungen - Exantheme, Hautrötung - Ohrsausen (Tinnitus) Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen - Schläfrigkeit - Schlaflosigkeit - Angstzustände - Überempfindlichkeit - Mundgeschwür - Magenschleimhautentzündung, Darmschleimhautentzündung - Magen- oder Darmdurchbruch - Asthma oder Verschlechterung von bestehendem Asthma - Atemnot - Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen) - Gelbsucht - Juckreiz, Urtikaria - Hörverlust - Sehstörungen - Rhinitis Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen - Depressionen - Verwirrtheit - Sehnerverkrankung, Infektion des Sehnervs Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen - Anaphylaxie (Hauptausdrucksform einer allergischen Reaktion vom Soforttyp) - Blut im Stuhl - Bauchspeicheldrüsenentzündung - Zu hoher Blutdruck - Herzinsuffizienz - Leichter Anstieg des Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisikos - Abnahme der Blutplättchen, roten oder weißen Blutkörperchen - Blutgerinnungsstörungen, starke Blutung - Hautentzündung mit Absterben der Zellen - Abnormale Hautempfindungen - Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Entzündung des Rückenmarks ohne Vorliegen einer Infektion, mit Fieber und Koma. Diese Wirkung ist bei Personen wahrscheinlicher, die an Bindegewebserkrankungen (wie z. B. Lupus) leiden. Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar - Vertigo - Nervosität - emotionale Labilität - Völlegefühl - Mundtrockenheit - Appetitlosigkeit - Speiseröhrenentzündung - Verschlechterung bestimmter entzündlicher Magen- oder Darmerkrankungen (zum Beispiel Morbus Crohn oder Exazerbation einer Colitis) - Zu niedriger Blutdruck - Herzrhythmusstörungen - Abnormale Leberwerte - Verschiedene Leber- und Nierenfunktionsstörungen (wie z. B. Insuffizienz, Nekrose (Zellzerstörung), Entzündung, hepatorenales Syndrom) - Steigerung der Urinausscheidung - Blut im Urin - Auftreten von Ausscheidungsprodukten im Blut - Harnblasenentzündung - Haarausfall - Lichtempfindlichkeit - trockene Augen - getrübtes und/oder schlechteres Sehvermögen, blinde Flecken im Gesichtsfeld und/oder Farbveränderungen - Wasserretention oder Ödem - Schmerzen im Brustkorb, die ein Anzeichen für eine möglicherweise schwere allergische Reaktion sein können, die Kounis-Syndrom genannt wird. Beenden Sie die Anwendung von Ibuprofen EG, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung. Siehe auch Abschnitt 2.

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