Ibuprofen EG 40 mg/ml Susp. z. Einnehm. 100 ml

Ibuprofen EG 40 mg/ml Susp. z. Einnehm. 100 ml
Code CNK: 2883031
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Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Wenn Ihnen Ihr Arzt nichts anderes verschrieben hat, beträgt die empfohlene Dosis: Körpergewicht (Alter) Einzeldosis Tageshöchstdosis 8 kg – 9 kg (6 Monate bis 11 Monate) 50 mg Ibuprofen (1,25 ml) 200 mg Ibuprofen (5 ml) 10 kg – 15 kg (1 Jahr bis 3 Jahre) 100 mg Ibuprofen (2,5 ml) 300 mg Ibuprofen (7,5 ml) 16 kg – 19 kg (4 Jahre bis 5 Jahre) 150 mg Ibuprofen (3,75 ml) 450 mg Ibuprofen (11,25 ml) 20 kg – 29 kg (6 Jahre bis 9 Jahre) 200 mg Ibuprofen (5 ml) 600 mg Ibuprofen (15 ml) 30 kg – 39 kg (10 Jahre bis 11 Jahre) 200 mg Ibuprofen (5 ml) 800 mg Ibuprofen (20 ml) ≥ 40 kg (Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren) 200-400 mg Ibuprofen (5-10 ml) 1200 mg Ibuprofen (30 ml) Bei Kindern und Jugendlichen wird Ibuprofen EG nach Körpergewicht (KG) dosiert, im Allgemeinen 7 bis 10 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis, bis zu höchstens 30 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis. Nach Einnahme einer Einzeldosis müssen Sie mindestens 6 Stunden warten, bis Sie eine weitere Dosis einnehmen. Halten Sie die vorgeschriebene Dosis ein. Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2). Dosierung bei älteren Patienten Eine spezielle Dosisanpassung ist nicht erforderlich. Art der Anwendung Zum Einnehmen. Patienten mit empfindlichem Magen wird empfohlen, Ibuprofen EG während einer Mahlzeit einzunehmen. Flasche vor Gebrauch gut schütteln! Zur exakten Dosierung ist der Packung ein Doppelmesslöffel beigelegt (der große Löffel misst 5 ml, der Kleine 2,5 ml und die Graduierung im kleinen Löffel misst 1,25 ml). 3,75 ml erreichen Sie, indem Sie den Löffel zweimal verwenden (2,5 ml und 1,25 ml). Dieses Arzneimittel kann direkt vom Messlöffel oder mit Wasser oder Saft geschluckt werden. eine Dosierspritze beigelegt (mit Markierungen für 1,25 ml/8-9 kg, 2,50 ml/10-15 kg, 3,75 ml/16- 19 kg en 5,00 ml/20-39 kg). Verwenden Sie die Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen bitte folgendermaßen: Flasche vor Gebrauch gut schütteln! Führen Sie die Applikationsspritze in den Flaschenhals ein, sodass sie dicht abschließt. Schütteln Sie die Flasche. Drehen Sie die Flasche zum Füllen der Applikationsspritze um. Halten Sie die Applikationsspritze fest und ziehen Sie den Kolben langsam nach unten, sodass die Flüssigkeit bis zur passenden Graduierung aufgezogen wird. Drehen Sie die Flasche wieder um und nehmen Sie die Applikationsspritze durch vorsichtiges Drehen vom Flaschenhals ab. Zur Verabreichung der Flüssigkeit stecken Sie die Spitze der Applikationsspritze in den Mund des Kindes. Dann drücken Sie zum Leeren der Applikationsspritze den Kolben langsam in den Spritzenzylinder und passen Sie die Geschwindigkeit dabei daran an, wie schnell Ihr Kind schlucken kann. Dieses Arzneimittel kann direkt aus der Applikationsspritze oder mit Wasser oder Saft geschluckt werden. Zerlegen Sie die Applikationsspritze nach der Anwendung (ziehen Sie den Kolben aus dem Spritzenzylinder). Vor jeder erneuten Anwendung der Applikationsspritze muss diese sorgfältig mit warmem Wasser gespült und danach getrocknet werden. Dauer der Anwendung Nur zur kurzfristigen Anwendung. Wenn dieses Arzneimittel Kindern und Jugendlichen länger als 3 Tage verabreicht werden muss, oder wenn sich die Beschwerden verschlimmern, sollte ein Arzt konsultiert werden. Wenn Ibuprofen EG bei Erwachsenen bei Fieber länger als 3 Tage oder bei der Behandlung von Schmerzen länger als 4 Tage notwendig ist, oder wenn die Symptome schlimmer werden, müssen Sie sich an einen Arzt wenden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Ibuprofen EG zu stark oder zu schwach ist. Wenn Sie oder Ihr Kind eine größere Menge von Ibuprofen EG eingenommen haben, als Sie oder Ihr Kind sollten Falls Sie mehr Ibuprofen EG eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt, Apotheker oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen. Sie können sich auch an das Antigiftzentrum (070/245.245) wenden. Je nach der Schwere der Intoxikation wird entschieden, welche Maßnahmen notwendig sein können.

Ibuprofen EG wird angewendet: zur kurzfristigen symptomatischen Behandlung von  leichten bis mittelschweren Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Menstruationsschmerzen  Fieber Ibuprofen EG kann bei Kindern ab 8 kg Körpergewicht (6 Monate), Jugendlichen und Erwachsenen angewendet werden.

Ibuprofen EG darf nicht eingenommen werden,

 wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen, Natriummethyl(4-hydroxybenzoat) (E 219), Natriumpropyl(4-hydroxybenzoat) (E 217) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

 wenn Sie oder Ihr Kind in der Vergangenheit nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen Antirheumatika jemals Bronchospasmen, Asthmaanfälle, eine Schwellung der Nasenschleimhaut, Hautreaktionen oder eine schwere allergische Reaktion hatten, die eine Schwellung von Gesicht oder Rachen verursachte

 wenn Sie eine ungeklärte Störung der Blutbildung haben

 wenn Sie - nun oder in der Vergangenheit - wiederholt auftretende Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüre (peptische Geschwüre) oder Blutungen haben bzw. hatten (mindestens 2 verschiedene Episoden bestätigter Geschwüre oder Blutung)

 wenn Sie in der Vergangenheit im Zusammenhang mit einer früheren Behandlung mit nichtsteroidalen Arzneimitteln (NSAR) eine Magen-Darm-Blutung oder -Perforation hatten

 wenn Sie eine zerebrovaskuläre Blutung (im Gehirn) oder eine andere aktive Blutung haben

 wenn Sie schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen haben

 wenn Sie an schwerem Herzversagen (Herzinsuffizienz) leiden

 wenn Sie stark dehydratiert sind (aufgrund von Erbrechen, Durchfall oder unzureichender Flüssigkeitsaufnahme)

 während der letzten drei Monate der Schwangerschaft

 bei Kindern unter 8 kg Körpergewicht oder unter 6 Monaten, da diese Dosierungsstärke wegen des beträchtlich hohen Wirkstoffgehalts nicht geeignet ist.

  1. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sollten Sie folgende Nebenwirkungen feststellen, besprechen Sie diese bitte mit Ihrem Arzt, der über die weiteren Schritte entscheiden wird.

Die unten angeführte Liste von Nebenwirkungen umfasst alle Nebenwirkungen, die während der Behandlung mit Ibuprofen berichtet wurden, einschließlich jener während einer hoch dosierten Langzeittherapie bei Patienten mit Rheumatismus. Häufigkeiten, die über sehr seltene Berichte hinausgehen, beziehen sich auf die Kurzzeitanwendung von Tagesdosen bis höchstens 1200 mg Ibuprofen (= 30 ml Ibuprofen EG) für orale Darreichungsformen und höchstens 1800 mg für Zäpfchen.

Bei den folgenden Nebenwirkungen ist zu berücksichtigen, dass sie vor allem dosisabhängig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüre (peptische Geschwüre), Perforation oder Magen-Darm-Blutung, gelegentlich mit tödlichem Ausgang, können vorkommen, vor allem bei älteren Patienten (siehe Abschnitt 2). Folgende Nebenwirkungen wurden nach der Anwendung von Ibuprofen berichtet:

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Darmwinde, Verstopfung, Verdauungsstörung, Bauchschmerzen, teeriger Stuhl, Bluterbrechen, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (Stomatitis ulcerosa) sowie eine Verschlimmerung von Kolitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt 2). Weniger häufig wurde eine Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) beobachtet. Das Risiko auf Blutungen im Magen-Darm-Trakt hängt insbesondere vom Dosisbereich und der Behandlungsdauer ab.

Ödem, Bluthochdruck und Herzversagen wurden im Zusammenhang mit einer Behandlung mit NSAR berichtet.

Arzneimittel wie Ibuprofen EG können mit einem geringfügig erhöhten Risiko auf Herzanfall ('Myokardinfarkt') oder Schlaganfall in Zusammenhang gebracht werden.

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