Folavit 4 mg Tabl. 40

Folavit 4 mg Tabl. 40
Code CNK: 4108338
14,15

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Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Erwachsene Zur Behandlung oder Vorbeugung eines Folatmangels: Die empfohlene Dosis beträgt 1 Tablette täglich. Bei einigen Patienten können höhere Dosen erforderlich sein. Prävention von Neuralrohrdefekten bei Frauen ohne erhöhtes Risiko: Die empfohlene Dosis beträgt 1 Tablette täglich, mit der mindestens 1 Monat vor der Schwangerschaft begonnen und die während der ersten 3 Monate der Schwangerschaft fortgesetzt wird. Für Sie besteht ein hohes Risiko, wenn Sie: - Bereits eine Schwangerschaft mit einem Neuralrohrdefekt hatten oder wenn Sie oder Ihr Partner selbst einen Neuralrohrdefekt haben; - Neuralrohrdefekte in der familiären Krankengeschichte haben; - Medikamente zur Behandlung von Epilepsie einnehmen; - Diabetes (Zuckerkrankheit) (Typ 1 oder 2) haben; - Fettleibig sind; - Folsäure nicht gut aufnehmen (zum Beispiel bei Zöliakie oder nach einer Operation zur Gewichtsreduktion); - An Thalassämie oder Sichelzellenanämie (Krankheit, bei der rote Blutkörperchen zerstört werden) leiden. - Sulfasalazin nehmen (Medikament zur Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen oder chronischer Arthritis). - Proguanil nehmen (Medikament zur Vorbeugung oder Behandlung von Malaria). Anwendung bei Kindern und Jungdlichen Zur Behandlung oder Vorbeugung eines Folatmangels: - Bei Kindern unter 1 Jahr: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. - Kinder und Jugendliche im Alter von 1 bis 18 Jahren: Die empfohlene Dosis beträgt 1 Tablette täglich. Bei einigen Patienten können höhere Dosen erforderlich sein. Art der Verabreichung Zum Einnehmen. Die Tabletten können mit oder ohne Nahrung mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

Dieses Arzneimittel enthält Folsäure, ein Vitamin B, das für die normale Blutbildung benötigt wird und wichtig für Zellteilung und Gewebewachstum ist. Meistens bekommen Sie ausreichend Folsäure über die Nahrung, doch unter bestimmten Bedingungen ist eine zusätzliche Ergänzung (Supplementierung) erforderlich. Ein längerer Folsäuremangel kann als besondere Form der Anämie (Abnahme der Gesamtzahl der roten Blutkörperchen) auftreten. Folavit wird außerdem zur Behandlung oder Vorbeugung eines Folatmangels verabreicht. Ein Folatmangel kann in folgenden Fällen auftreten: - Als Folge einer unzureichenden Aufnahme über die Nahrung. - Aufgrund verminderter Resorption (z. B. bei Zöliakie, Operationen zur Gewichtsreduktion, entzündlichen Darmerkrankungen, Alkoholismus). - In der Schwangerschaft und Stillzeit. - Aufgrund hämolytischer Anämie (Krankheit, bei der rote Blutkörperchen zerstört werden). - Bei Verlust durch Hämodialyse - Während der Behandlung mit bestimmten Medikamenten zur Behandlung von Epilepsie, Sulfasalazin (Medikament zur Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen oder chronischer Arthritis). Folavit wird auch Frauen vor und während der Schwangerschaft verabreicht, um Neuralrohrdefekten (Anomalie der Wirbelsäule oder des Gehirns) bei Säuglingen von Frauen mit einem erhöhten Risiko vorzubeugen. Neuralrohrdefekte können durch einen Mangel an diesem Vitamin verursacht werden.

Folavit darf nicht angewended werden – Wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind; – Wenn Sie einen Vitamin-B12-Mangel haben, es sei denn, dieser Vitamin-B12-Mangel wird gleichzeitig behandelt; – Wenn Sie an einer megaloblastischen Anämie (Reifungsstörung der roten Blutkörperchen) unbekannter Ursache leiden und ein Vitamin-B12-Mangel nicht ausgeschlossen ist; – Wenn Sie Krebs haben, es sei denn, Ihr Arzt oder Ihre Ärztin hat Ihnen die Einnahme dieses Arzneimittels empfohlen.

  1. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Es ist unwahrscheinlich, dass Folsäure Nebenwirkungen verursacht, es sei denn, Sie sind allergisch gegen Folsäure oder einen der anderen Bestandteile der Tabletten. Falls eine schwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion) auftritt, nehmen Sie kein Folavit mehr ein und holen Sie dringend ärztlichen Rat ein.

Es wurden die folgenden Nebenwirkungen berichtet:

Unbekannt (d. h. die Häufigkeit kann anhand der vorliegenden Daten nicht ermittelt werden)

  • Leichte allergische Reaktion

  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

  • Ausschlag, Juckreiz, Nesselsucht; eine oder mehrere kreisförmige, gut sichtbare dunkelrote oder violette Plaques/Hautflecken (sog. Fixes Arzneiexanthem)

  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen (Angiödem im Gesicht)

  • Schwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion).

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