Fenistil 0.1 % Tropfen, Lös. Tropfbeh. 20 ml

Fenistil 0.1 % Tropfen, Lös. Tropfbeh. 20 ml
Code CNK: 2565950
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Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis nicht überschreiten: Wenden Sie Fenistil nicht länger als 14 Tage an, ohne einen Arzt zu konsultieren. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren Fenistil 1 mg, überzogene Tabletten: 1–2 überzogene Tabletten dreimal täglich. Fenistil Tropfen zum Einnehmen: 20–40 Tropfen 3 x täglich Anwendung bei Kindern: Fenistil 1 mg überzogene Tabletten : Kinder von 6 bis 12 Jahren: 1 Tablette bis zu dreimal täglich. Fenistil Tropfen zum Einnehmen: Kinder im Alter von 1 Monat bis 1 Jahr (auf ärztlichen Rat): Die empfohlene Tagesdosis beträgt 2 Tropfen pro kg Körpergewicht pro Tag, aufgeteilt in drei Dosen, z. B. 6 Tropfen dreimal täglich für ein Kind von 8 Monaten mit einem Gewicht von 9 kg. Kinder im Alter von 1 bis 12 Jahren: Die empfohlene Tagesdosis beträgt 2 Tropfen pro kg Körpergewicht pro Tag, aufgeteilt in drei Dosen, zum Beispiel 8 Tropfen dreimal täglich für ein Kind von 2 Jahren mit einem Gewicht von 12 kg. Körpergewicht (kg) Anzahl Tropfen pro Dosis (3-mal pro Tag) Maximale Anzahl Tropfen pro Tag 3 2 6 6 4 12 9 6 18 12 8 24 15 10 30 18 12 36 21 14 42 24 16 48 27 18 54 30 20 60 33 22 66 36 24 72 39 26 78 42 28 84 45 30 90 48 32 96 51 34 102 54 36 108 57 38 114 60 40 120 Wenn das Gewicht des Kindes zwischen zwei Werten in der Tabelle liegt, sollte es auf den nächsten Wert in der Tabelle gerundet werden. Für ein Kind mit 25 kg Körpergewicht sollte beispielsweise der Wert 24 kg gewählt werden. Für Kinder mit einem Körpergewicht von 60 kg oder mehr beträgt die empfohlene Tagesdosis 120 Tropfen, aufgeteilt in 3 gleiche Dosen zu je 40 Tropfen dreimal täglich. Verabreichen Sie Kindern unter 1 Jahr keine Fenistil Tropfen, es sei denn, Ihr Arzt schreibt dies vor. Fragen Sie stets Ihren Arzt um Rat, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob Sie Ihren Kindern Fenistil geben dürfen. Fenistil Tropfen vertragen keine hohen Temperaturen: fügen Sie sie erst im letzten Moment zur lauwarmen Saugflasche hinzu. Bei Säuglingen, die schon mit einem Löffel essen können, werden die Tropfen pur mit einem Teelöffel verabreicht. Sie haben einen angenehmen Geschmack. Wenn Sie nach drei Tagen Einnahme keine Besserung bemerken, ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass die Behandlung für Sie geeignet ist. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arzt.

Fenistil enthält Dimetindenmaleat und ist ein Arzneimittel gegen allergische Reaktionen (Antihistaminikum). Fenistil kann den Juckreiz vermindern. Es wird empfohlen für die:  symptomatische Behandlung von Juckreiz verschiedener Ursachen: Nesselfieber, Nahrungsmittelallergie, Arzneimittelallergie, Ekzem, Wind- oder Wasserpocken, Insektenstiche, Altersjuckreiz.  symptomatische Behandlung von allergischem Schnupfen, wie z. B.: Heuschnupfen, nicht saisonalem Schnupfen durch Hausstaub, Haare und Schimmelpilze. Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Fenistil darf nicht eingenommen werden,  wenn Sie allergisch gegen Dimetindenmaleat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.  Fenistil, Tropfen zum Einnehmen: bei Frühgeborenen und Kindern unter 1 Monat  Fenistil 1 mg, überzogene Tabletten: bei Kindern über 6 Jahre  bei eine Vergrößerung der Prostata  bei Blasenverschluss  bei Herzrhythmusstörungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die häufigsten Nebenwirkungen treten zu Beginn der Behandlung auf.

BEENDEN Sie die Einnahme von Fenistil und begeben Sie sich umgehend in ärztliche Behandlung, wenn bei Ihnen eine der folgenden Beschwerden, die Anzeichen einer allergischen Reaktion sein können, auftritt: - Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken - Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, - Starker Juckreiz der Haut, mit rotem Ausschlag oder Nesselsucht, Muskelkrämpfe

Diese Nebenwirkungen sind sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): Ermüdung. Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Schläfrigkeit, Nervosität. Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen): Reizbarkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Appetitlosigkeit, Durchfall, Übelkeit, trockener Mund oder Hals. Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Herzklopfen

Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen: Belgien Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte Abteilung Vigilanz Postfach 97 1000 BRÜSSEL Luxemburg Centre Régional de Pharmacovigilance de Nancy ou Division de la pharmacie et des médicaments de la Direction de la santé Site internet : www.guichet.lu/pharmacovigilance

Madou Website: www.notifieruneffetindesirable.be e-mail: adr@fagg-afmps.be Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

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