Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Rhinathiol Antirhinitis Tabletten und Sirup sind für Erwachsene und für Kinder ab 12 Jahren geeignet.
Die übliche Dosierung beträgt:
Rhinathiol Antirhinitis 10 mg/ 4 mg Tabletten
Nehmen Sie die Tabletten mit etwas Wasser ein, vorzugsweise zu der Mahlzeit.
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren:
- 1 bis 2 Tabletten pro Einnahme, 1- bis 3-mal täglich. Zwischen zwei Einnahmen müssen jeweils 4 Stunden liegen.
- Nehmen Sie niemals mehr als 2 Tabletten pro Mal ein.
- Überschreiten Sie die Dosis von 6 Tabletten pro 24 Stunden nicht.
Rhinathiol Antirhinitis 10 mg + 4 mg/ 10 ml Sirup
Nehmen Sie den Sirup vorzugsweise zu oder nach der Mahlzeit ein.
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren:
- 1 bis 2 Teelöffel (10 bis 20 ml), 1- bis 3-mal täglich. Zwischen zwei Einnahmen müssen jeweils 4 Stunden liegen.
- Nehmen Sie niemals mehr als 2 Teelöffel (20 ml) pro Mal ein.
- Überschreiten Sie die Dosis von 6 Teelöffeln pro 24 Stunden nicht.
Behandlungsdauer:
Brechen Sie die Behandlung ab, sobald die Symptome verschwunden sind.
Wenn Sie eine größere Menge von Rhinathiol Antirhinitis angewendet haben, als Sie sollten
Wenn Sie oder Ihr Kind zu viel Rhinathiol Antirhinitis eingenommen haben, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem Antigiftzentrum (070/245.245) auf.
Wenn Sie oder Ihr Kind zu viel Rhinathiol Antirhinitis eingenommen haben, kann dies folgende Nebenwirkungen hervorrufen:
- Auf Grund des Vorhandenseins des Wirkstoffes Phenylephrinhydrochlorid in diesem Arzneimittel: hoher Blutdruck, Herzklopfen und Reizung.
- Auf Grund des Vorhandenseins des Wirkstoffes Chlorphenamin: vor allem bei Kindern die Symptome Nervosität, Ruhelosigkeit, in manchen Fällen Halluzinationen, Gleichgewichtsstörungen und eventuell Konvulsionen. Man kann auch Pupillenerweiterung, Mundtrockenheit, Rötung des Gesichts, Anstieg der Körpertemperatur, Magen-Darm-Störungen beobachten. Bei Erwachsenen sind die Symptome vor allem Schläfrigkeit und eventuell Koma.
Es gibt kein spezifisches Gegengift. Die Behandlung im Krankenhaus ist ausschließlich auf die Symptome gerichtet.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.