Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Seltene Nebenwirkungen: können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen
allergische Reaktionen
Kopfschmerzen
Ödem (anormale Ansammlung von Flüssigkeit unter der Haut)
akute und chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Magen- oder Darmblutung, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung
Leberfunktionsstörung, Leberversagen, Lebernekrose (Absterben von Leberzellen), Gelbsucht (mit Symptomen wie Gelbfärbung von Haut und Augen)
Juckreiz, Ausschlag, Schwitzen, rote Flecken auf der Haut, Angioödem mit Symptomen wie Schwellung von Gesicht, Lippen, Rachen oder Zunge, Quaddeln
Schwindel, allgemeines Unwohlsein (Malaise)
Überdosis und Vergiftung
Sehr seltene Nebenwirkungen: können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen
Störungen der Blutbildung (Senkung der Anzahl von Blutplättchen, weißen Blutkörperchen und/oder neutrophilen Granulozyten im Blut, hämolytische Anämie (anormaler Abbau von roten Blutkörperchen)).
schwere allergische Reaktionen, die eine Einstellung der Behandlung erfordern
Hepatotoxizität (Schädigung der Leber aufgrund chemischer Substanzen)
schwere Hautreaktionen
getrübter Harn
Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Anämie (Senkung der Anzahl roter Blutkörperchen)
anaphylaktischer Schock (schwere allergische Reaktion)
Hepatitis (Leberentzündung)
schwere Nierenbeeinträchtigung nach langer Anwendung hoher Dosen
Eine schwere Erkrankung, die das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol einnehmen (siehe Abschnitt 2)
Paracetamol wird häufig verwendet und Berichte über Nebenwirkungen sind selten und stehen im Allgemeinen in Zusammenhang mit einer Überdosis.
Nephrotoxische Wirkungen kommen gelegentlich vor und wurden in Verbindung mit therapeutischen Dosen nicht gemeldet, ausgenommen nach verlängerter Verabreichung.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über:
Belgien: Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte – www.afmps.be – Abteilung Vigilanz : Website: www.notifieruneffetindesirable.be - E-mail: adr@fagg-afmps.be.
Luxemburg: Centre Régional de Pharmacovigilance de Nancy oder Abteilung Pharmazie und Medikamente (Division de la pharmacie et des médicaments) der Gesundheitsbehörde in Luxemburg – Website : www.guichet.lu/pharmacovigilanz.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.