NiQuitin Minilozenge 2 mg Lutschtabl. (gepresst) 60 (3 x 20)

NiQuitin Minilozenge 2 mg Lutschtabl. (gepresst) 60 (3 x 20)
Code CNK: 4357539
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Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dieses Produkt ist zur Anwendung in der Mundhöhle bestimmt. Das bedeutet, dass das Nikotin in der gepressten Lutschtablette langsam in den Mund abgegeben wird, von wo aus es in den Körper aufgenommen wird. Verwenden Sie NiQuitin Minilozenge, indem Sie eine gepresste Lutschtablette in den Mund nehmen und diese regelmäßig von einer Seite des Mundes zur anderen bewegen, bis sie vollständig aufgelöst ist. Das dauert etwa 10 Minuten. Die gepresste Lutschtablette darf nicht zerkaut oder geschluckt werden. Die Anweisungen zur Anwendung von NiQuitin Minilozenge hängen davon ab, ob Sie: (a) sofort mit dem Rauchen aufhören (b) vor dem endgültigen Aufhören zunächst die Anzahl der Zigaretten verringern.

Erwachsene (ab 18 Jahre)

Monotherapie (a) Sofort mit dem Rauchen aufhören • Nehmen Sie eine Lutschtablette (8-12 täglich) ein, wenn Sie Verlangen nach einer Zigarette haben, • bis zu 6 Wochen. Verringern Sie dann allmählich die Zahl der täglich verwendeten Lutschtabletten. • Wenn Sie die Zahl der gepressten Lutschtabletten auf 1 bis 2 Stück pro Tag verringert haben, können Sie die Anwendung ganz beenden. Auch nachdem Sie das Rauchen aufgegeben haben, kann gelegentlich noch ein starkes Verlangen nach einer Zigarette auftreten. Verwenden Sie in dem Fall erneut eine gepresste Lutschtablette. (b) Verringerung der Anzahl der gerauchten Zigaretten vor dem endgültigen Aufhören Wenn Sie ein starkes Verlangen zum Rauchen verspüren, verwenden Sie eine NiQuitin Minilozenge Lutschtablette anstelle einer Zigarette. Reduzieren Sie die Anzahl der Zigaretten, die Sie pro Tag rauchen, um so viele wie möglich. Wenn Sie die Anzahl der Zigaretten, die Sie täglich rauchen, nach 6 Wochen noch nicht reduzieren konnten, sprechen Sie mit dem medizinischen Fachpersonal. Sobald Sie sich dazu in der Lage fühlen, geben Sie das Rauchen vollständig auf. Befolgen Sie die Anweisungen für "(a) Sofort mit dem Rauchen aufhören", die oben angegeben sind , so bald wie möglich. Wenn Sie innerhalb von 6 Monaten nach Beginn der NiQuitin-Behandlung nicht vollständig mit dem Rauchen aufgehört haben, wenden Sie sich an einen Arzt. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis. Befolgen Sie die Anweisungen sorgfältig und wenden Sie nicht mehr als 15 Lutschtabletten an einem Tag an (24 Stunden). Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie NiQuitin Minilozenge länger als insgesamt 9 Monate anwenden müssen, sollten Sie das medizinische Fachpersonal um Rat fragen.

Kombinationstherapie: Für Raucher, die nach einer NRT einen Rückfall erlitten haben, oder wenn Lutschtabletten allein nicht ausreichen, um das Verlangen zu kontrollieren, oder als Erstlinienbehandlung bei Rauchern mit einem hohen Abhängigkeitsgrad. Raucher können die Pflaster mit einer oralen NRT (Kaugummi, gepresste Lutschtabletten etc.) kombinieren da die Kombination wirksamer ist als die alleinige Verwendung von Pflastern. Die Erstbehandlung sollte mit der Bestimmung der Dosis des Pflasters beginnen, die von Ihrer vorherigen Rauchgewohnheit abhängt, in Kombination mit NiQutin Minilozenge. Die empfohlene Tagesdosis von NiQuitin Minilozenge Lutschtabletten 2 mg beträgt in Kombination mit Pflastern 5 bis 6 Stück. Die maximale Tagesdosis beträgt 15 Stück. Es darf nur eine Art von oralem NiQuitin - Produkt (entweder Lutschtablette oder Kaugummi) in Kombination mit transdermalem Pflaster verwendet werden. Sie sollten orales NiQuitin Minilozenge für 2-3 Monate weiternehmen und danach mit einer schrittweisen Reduzierung beginnen, wenn Sie weniger Verlangen nach Nikotin verspüren. Sobald die Tagesdosis auf 1-2 Dosen reduziert wurde, beenden die Anwendung.

Für Raucher, die mehr als 10 Zigaretten pro Tag rauchen Zeitra um Transdermales Pflaster NiQuitin Minilozenge 2 mg Lutschtabletten, gepresst Für die ersten 6 Wochen Schritt 1, NiQuitin Clear 21 mg / 24 Stunden 5 bis 6 Stück pro Tag Woche 7 und 8 Schritt 2, NiQuitin Clear 14 mg / 24 Stunden Verwenden Sie bei Bedarf weiterhin Lutschtabletten Woche 9 und 10 Schritt 3, NiQuitin Clear 7 mg / 24 Stunden Nach 10 Wochen Beenden Sie die Anwendung von NiQuitin Clear Pflastern Reduzieren Sie die Anzahl der Lutschtabletten schrittweise. Sobald die Tagesdosis auf 1-2 Stück reduziert wurde, sollte die Einnahme beendet werden.

Leichte Raucher (die weniger als 10 Zigaretten pro Tag rauchen) Zeitra um Transdermales Pflaster NiQuitin Minilozenge 2 mg Lutschtabletten, gepresst Für die ersten 6 Wochen Schritt 2, NiQuitin Clear 14 mg / 24 Stunden 5 bis 6 Stück pro Tag Woche 7 und 8 Schritt 3, NiQuitin Clear 7 mg / 24 Stunden Verwenden Sie bei Bedarf weiterhin Lutschtabletten Reduzieren Sie die Anzahl der Lutschtabletten schrittweise. Nach 8 Wochen Beenden Sie die Anwendung von NiQuitin Clear Pflastern Sobald die Tagesdosis auf 1-2 Stück reduziert wurde, sollte die Einnahme beendet werden.

Weitere Informationen finden Sie in der Packungsbeilage des NiQuitin Clear Pflaster. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn die Symptome andauern.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (12 bis einschließlich 17 Jahre) Die Anwendung von NiQuitin Minilozenge sollte ausschließlich unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal erfolgen. Kinder unter 12 Jahren Kinder unter 12 Jahren dürfen NiQuitin Minilozenge nicht anwenden Sprechen Sie bitte mit dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie besorgt sind, • dass Sie wieder mit dem Rauchen anfangen könnten wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Lutschtabletten abzusetzen, Wenn Sie mit dem Rauchen wieder angefangen haben, bitten Sie das medizinische Fachpersonal um Rat, damit die nächste Nikotinersatztherapie (NRT) zu einem besseren Ergebnis führt.

NiQuitin Minilozenge wird angewendet, um Menschen zu helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Diese Art der Behandlung wird Nikotinersatztherapie oder NRT genannt. NiQuitin Minilozenge ist bei Erwachsenen und Jugendlichen (12-17 Jahre, nach Anraten von medizinische Fachpersonal) angezeigt.

NiQuitin Minilozenge ist für Raucher gedacht, die bis zu 20 Zigaretten am Tag rauchen.
Die dauerhafte Beendigung des Tabakkonsums ist das angestrebte Ziel. NiQuitin Minilozenge kann auch zur schrittweisen Entwöhnung für Raucher verwendet werden, die nicht bereit oder in der Lage sind, abrupt mit dem Rauchen aufzuhören. NiQuitin Minilozenge sollte vorzugsweise in Verbindung mit einem verhaltensunterstützenden Programm verwendet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in Abschnitt 3 "Wie ist NiQuitin Minilozenge anzuwenden?"
Das Nikotin in Zigaretten führt zu einer körperlichen Abhängigkeit. NiQuitin Minilozenge hilft bei der Raucherentwöhnung, indem das Nikotin, das sonst über die Zigaretten aufgenommen wird, zum Teil ersetzt wird. Das Nikotin lindert einige der unangenehmen Entzugssymptome, die Raucher haben können, wenn sie versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören. Dazu gehören allgemeines Unwohlsein und Gereiztheit. Das Nikotin kann auch Ihr Verlangen nach einer Zigarette lindern und Ihnen helfen, dem Drang zum Rauchen zu widerstehen.
NiQuitin Minilozenge hat keine gesundheitsschädigende Wirkung wie Tabak. NiQuitin Minilozenge enthält keinen Teer noch Kohlenmonoxid oder sonstige giftige Substanzen des Zigarettenrauchs . Einige Patienten sind besorgt, sie könnten nach der Raucherentwöhnung stattdessen von NiQuitin Minilozenge abhängig werden. Dies ist jedoch nur höchst selten der Fall und bei Auftreten weit weniger schädlich, als weiterhin zu rauchen. Es ist zudem eine Angewohnheit, die man schneller wieder aufgeben kann.
Die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören, wird weiter verbessert, wenn Sie an unterstützenden Programmen teilnehmen. Für weitere Informationen , wenden Sie sich bitte an das medizinische Fachpersonal.

NiQuitin Minilozenge darf nicht angewendet werden, • wenn Sie allergisch gegen Nikotin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. • bei Kindern unter 12 Jahren • bei Nichtrauchern

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mitIhrem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie NiQuitin Minilozenge anwenden, • wenn Sie vor Kurzem einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben oder an einer schweren Herzrhythmusstörung, einer sich verschlechternden Angina (Brustschmerzen) oder instabilen Angina leiden oder bei Ihnen Angina-pectoris-Beschwerden im Ruhezustand auftreten. Sie sollten in dem Fall versuchen, ohne ein Nikotinersatzpräparat mit dem Rauchen aufzuhören, sofern die Anwendung nicht auf Anweisung eines Arztes erfolgt. • wenn Sie schwangersind oderstillen

Wechseln Sie nicht zwischen NiQuitin Minilozenge und Nikotinkaugummis, wenn Sie versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Holen Sie Hilfe und Rat von Ihrem medizinischen Fachpersonal ein: wenn Sie Herz- oder Kreislaufprobleme, einschließlich Herzinsuffizienz, stabile Angina pectoris, Bluthochdruck oder periphere arterielle Verschlusskrankheit haben • wenn Sie an Diabetes erkrankt sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel nach Beginn der Behandlung mit NiQuitin Minilozenge häufiger als sonst kontrollieren. Ihr Bedarf an Insulin oder Arzneimitteln könnte sich ändern. • Wenn bei Ihnen in der Vergangenheit schon einmal allergische Reaktionen aufgetreten sind, die unter anderem mit einer Schwellung der Lippen, Schwellungen im Gesicht und Rachen (Angioödem) oder Hautausschlag mit Juckreiz (Urtikaria) verbunden waren. Die Anwendung eines Nikotinersatzpräparates kann manchmal eine solche Reaktion auslösen. • Bei schweren oder mittelschweren Lebererkrankungen oder schweren Nierenerkrankungen, da die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten. • Wenn Sie an einer nicht ausreichend eingestellten Schilddrüsenüberfunktion oder einem Phäochromozytom leiden (ein Tumor der Nebenniere, der Einfluss auf den Blutdruck hat) – Ihr Arzt hat Sie darüber mit Sicherheit aufgeklärt – da das Nikotin zu einer Verschlimmerung der Symptome führen kann. • Bei Magengeschwüren oder Geschwüren am Zwölffingerdarm oder einer Entzündung der Speiseröhre (Ösophagus) oder des Rachens (die Passage zwischen Mund und Magen), da das Schlucken von Nikotin zu einer Verschlimmerung der Symptome führen kann. Nikotin kann außerdem Geschwüre im Mund verursachen. Bei einer Verschlimmerung der Symptome sollten Sie unbedingt einen Arzt zurate ziehen. In dem Fall ist eine nicht orale Form der Nikotinersatztherapie möglicherweise besser für Sie geeignet, beispielsweise mithilfe von Pflastern. • wenn Sie jemals epileptische Anfälle hatten. • wenn Sie Bedenken haben, abhängig zu werden oder glauben, von diesem Produkt abhängig zu sein.

Wie alle Arzneimittel kann NiQuitin Minilozenge Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Einige Symptome sind auf die Raucherentwöhnung selbst zurückzuführen, wie beispielsweise Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Husten und erkältungsähnliche Symptome.

Wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken, beenden Sie die Einnahme von NiQuitin Minilozenge und wenden Sie sich sofort an einen Arzt, da dies ein Zeichen für eine schwere allergische Reaktion sein kann:

  • Schwere allergische Reaktion, zu deren Symptomen plötzliches Keuchen oder Engegefühl in der Brust, Hautausschlag und Ohnmachtsgefühl gehören, Häufigkeit sehr selten
  • Anschwellen von Haut oder Schleimhaut, Gesicht, Zunge und Rachen mit Atembeschwerden, Häufigkeit nicht bekannt

Andere Nebenwirkungen, die auftreten können:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) • Übelkeit, • Erbrechen, • Schlafstörung

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) • Nervosität, Schwindelgefühl, Kopfschmerz • Durchfall • Zittern (Tremor) • Verstopfung • Verdauungsstörungen/ Sodbrennen • Blähungen (Flatulenz) • Schluckauf • Halsschmerzen • Husten • Atembeschwerden, Kurzatmigkeit • Schmerzen im Oberbauch • Mundtrockenheit • Mundgeschwüre • Beschwerden im Mund • Fatigue (Müdigkeit) • Allgemeines Unwohlsein • Grippeähnliche Symptome • Energielosigkeit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) • Schluckbeschwerden • Herzklopfen (Palpitationen) • Erhöhter Herzschlag

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen) • Überempfindlichkeit

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der vorhandenen Daten nicht abschätzbar) • Epileptische Anfälle (Krampfanfälle) • Abnormale Träume, Depression, Reizbarkeit, Angst, Geschmacksstörungen/-veränderungen, Hautausschlag • Juckreiz • Rötung der Haut • Verstärktes Schwitzen • Nesselsucht • Kribbeln im Mund, Aufstoßen • Vermehrter Speichelfluss (Hypersalivation)

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