Maalox Control 20 mg magensaftresist. Tabl. 14

Maalox Control 20 mg magensaftresist. Tabl. 14
Code CNK: 2805810
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Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette täglich. Überschreiten Sie die empfohlene Dosis von 20 mg Pantopratol pro Tag nicht. Sie dürfen dieses Arzneimittel mindestens an 2-3 aufeinanderfolgenden Tagen einnehmen. Brechen Sie die Einnahme von Maalox Control ab, wenn Sie völlig symptomfrei sind. Sie können eine Linderung der Säurereflux- und Sodbrennensymptome bereits nach einem Tag Behandlung mit Maalox Control erfahren, jedoch ist dieses Arzneimittel nicht zur sofortigen Linderung vorgesehen. Wenn bei Ihnen nach Einnahme dieses Arzneimittels über 2 Wochen keine Besserung eintritt, konsultieren Sie Ihren Arzt. Nehmen Sie Maalox Control -Tabletten nicht länger als 4 Wochen ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ein. Nehmen Sie die Tablette vor einer Mahlzeit ein, und zwar zum gleichen Zeitpunkt jeden Tag. Schlucken Sie die Tablette mit etwas Wasser. Die Tablette weder zerkauen noch zerstoßen. Wenn Sie eine größere Menge von Maalox Control eingenommen haben, als Sie sollten Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie eine gröβere Menge eingenommen haben als Sie sollten. Wenn möglich, nehmen Sie Ihr Arzneimittel und diese Packungsbeilage mit. Wenn Sie zu viel Maalox Control eingenommen haben, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt, Ihrem Apotheker oder dem Antigiftzentrum (070/245.245). Wenn Sie die Einnahme von Maalox Control vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie Ihre nächste normale Dosis am nächsten Tag zum üblichen Zeitpunkt ein. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Maalox Control wird zur Kurzzeitbehandlung von Refluxsymptomen (zum Beispiel Sodbrennen, Säurereflux) bei Erwachsenen angewendet. Reflux ist der Rückfluss von Säure aus dem Magen in die Speiseröhre, die sich entzünden und schmerzhaft werden kann. Dies kann Symptome hervorrufen, wie ein schmerzhaftes Brenngefühl in der Brust bis hin in den Rachen (Sodbrennen) und ein saurer Geschmack im Mund (Säurereflux). Ihre Symptome von Säurereflux und Sodbrennen können bereits nach einem Tag Behandlung mit Maalox Control gelindert werden, jedoch ist dieses Arzneimittel nicht zur sofortigen Linderung vorgesehen. Es kann erforderlich sein, die Tabletten an 2-3 aufeinanderfolgenden Tagen einzunehmen, um die Symptome zu lindern. Wenn Sie sich nach zwei Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Maalox Control darf nicht eingenommen werden, - wenn Sie allergisch gegen Pantoprazol, Erdnuss, Soja oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. - wenn Sie HIV-Proteaseinhibitoren wie z. B. Atazanavir oder Nelfinavir (zur Behandlung der HIV-Infektion) einnehmen. Siehe "Anwendung van Maalox Control zusammen mit anderen Arzneimitteln"

Was Maalox Control enthält - Der Wirkstoff ist: Pantoprazol. Eine Tablette enthält 20 mg Pantoprazol (als Natrium- Sesquihydrat).

  • Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern Maltitol (E 965), Crospovidon Typ B, Carmellose-Natrium, wasserfreies Natriumcarbonat, Calciumstearat. Tablettenumhüllung

Poly(vinylalkohol), Talk, Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Sojalecithin, gelbes Eisenoxid (E 172), wasserfreies Natriumcarbonat, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) (Dispersion enthält Polysorbat 80 und Natrium-Laurylsulfat), Triethylcitrat.

  1. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt oder nehmen Sie Kontakt mit der Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf, wenn eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt. Brechen Sie sofort die Einnahme dieses Arzneimittels ab. Nehmen Sie jedoch diese Packungsbeilage und/oder die Tabletten mit.

  • Schwere allergische Reaktionen (Häufigkeit selten: kann bis zu 1 von 1000 Personen betreffen): Überempfindlichkeitsreaktionen, sogenannte anaphylaktische Reaktionen, anaphylaktischer Schock und Angioödem. Typische Symptome sind: Anschwellung des Gesichts, der Lippen, des Munds, der Zunge und/oder des Rachens, die Schluck- oder Atembeschwerden, Quaddeln (Nesselsucht), schwerer Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und heftigem Schwitzen hervorrufen kann.

  • Schwere Hautreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt: auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

 Zu den Symptomen des SJS/Lyell-Syndroms können unter anderem Blasenbildung, Schälen oder Bluten an beliebigen Hautstellen (einschließlich Lippen, Augen, Mund, Nase, Genitalien, Hände oder Füße) mit oder ohne Ausschlag gehören. Möglicherweise treten grippeartige Symptome wie Fieber, Schüttelfrost oder Muskelschmerzen bei Ihnen auf.

  • Andere schwere Reaktionen (Häufigkeit nicht bekannt: auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Gelbfärbung der Haut und der Augen (auf Grund von schweren Leberschäden) oder Nierenprobleme wie schmerzhaftes Wasserlassen und Schmerzen im unteren Rücken mit Fieber.

Im Laufe der Behandlung mit dem Wirkstoff des Produkts Maalox Control wurden die folgenden Nebenwirkungen beobachtet:

  • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen) Gutartige Magenpolypen

  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen) Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Flatulenzen (Winde), Verstopfung, Mundtrockenheit, Schmerzen und Beschwerden im Oberbauch, Hautausschlag oder Quaddeln, Juckreiz, Schwächegefühl, Erschöpfungsgefühl oder allgemeines Unwohlsein, Schlafstörungen, Anstieg der Leberenzyme im Bluttest, Fraktur der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule.

  • Selten (kann bis zu 1 von 1000 Personen betreffen) Störung oder vollständiges Fehlen der Geschmackswahrnehmung, Sehstörungen wie verschwommenes Sehen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Gewichtsveränderungen, erhöhte Körpertemperatur, Anschwellung der Gliedmaßen, Depression, Anstieg des Bilirubins und des Fettspiegels im Blut (Feststellung bei Bluttests), Vergrößerung der Brust bei Männern; hohes Fieber und ein deutlicher Abfall der zirkulierenden, granulären weißen Blutzellen (Feststellung bei Bluttests).

  • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen) Desorientierung, Abnahme der Zahl der Blutplättchen, die zu häufigeren Blutungen und Blutergüssen als sonst führen kann, Abnahme der Zahl der weißen Blutzellen, die zu häufigeren Infektionen führen kann, gleichzeitig bestehende, abnorme Verminderung der Anzahl der roten und weißen Blutzellen sowie der Blutplättchen (Feststellung bei Bluttests).

  • Häufigkeit nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Halluzinationen, Verwirrtheit (insbesondere bei Patienten mit diesen Symptomen in der Vorgeschichte), Abnahme der Natriumspiegel im Blut, Abnahme der Magnesiumspiegel im Blut ; Gefühl von Kribbeln, Prickeln, Ameisenlaufen, Brennen oder Taubheit; Entzündung im Dickdarm, die anhaltenden wässrigen Durchfall (Diarrhoe) verursacht. Brustkorbschmerz, der ein Anzeichen für eine schwerwiegende allergische Reaktion, das so genannte Kounis-Syndrom, sein könnte.

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