Buscopan 10Mg Comp Enrobes 60

Buscopan 10Mg Comp Enrobes 60
Code CNK: 4833489
17,98

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Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt:  Erwachsene: 1 bis 2 Tabletten, 3 bis 5mal täglich, jedoch höchstens 100 mg (= 10 Tabletten) pro Tag. Anwendung bei Kindern  Kinder über 6 Jahren: siehe Erwachsene  Kinder unter 6 Jahren: nach ärztlicher Verschreibung, jedoch höchstens 1,5 mg/kg/24 Stunden. Buscopan ist bei Kindern unter 1 Jahr kontraindiziert. Die Tabletten unzerkaut, mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Ohne ärztlichen Rat darf dieses Medikament nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Langfristige Anwendung von Buscopan: Die Dauer der Behandlung soll die der Symptome nicht überschreiten, um eine durch das Präparat bedingte Darmträgheit (Abnahme des Darmtonus) zu vermeiden. Buscopan darf nicht täglich über einen längeren Zeitraum angewendet werden, ohne nach der Ursache der Bauchkrämpfe zu forschen. Wenn Sie eine größere Menge von Buscopan angewendet haben, als Sie sollten Falls Sie zu viel Buscopan verwendet oder genommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder an das Informationszentrum für Vergiftungsunfälle (070/245.245). Die Symptome einer Überdosierung sind in Abschnitt 4 beschrieben ("Welche Nebenwirkungen sind möglich?"). Wenn Sie die Anwendung von Buscopan vergessen haben Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Wenn Sie die Anwendung von Buscopan abbrechen Verwenden Sie Buscopan 10 mg überzogene Tabletten ausschließlich bei akuten Beschwerden. Sie können die Anwendung des Arzneimittels jederzeit abbrechen. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Buscopan enthält den Wirkstoff Butylhyoscinbromid (Spasmolytikum). Ein Antispasmodikum ist ein Arzneimittel, das eine entkrampfende Wirkung hat; ein krampflösendes Mittel. Ein Spasmus oder Krampf ist eine starke und unwillkürliche Muskelkontraktion, die intensiv, langanhaltend und meistens schmerzhaft ist und die unter anderem in den Muskeln des Verdauungstrakts auftritt. Ein Antispasmodikum entkrampft und hebt die im Zusammenhang mit dem Krampf auftretenden Schmerzen auf und stellt die normale Funktionsweise des beeinträchtigten Organs wieder her. Buscopan wird für die Behandlung von schmerzhaften Krämpfen in folgenden Bereichen empfohlen:  Der Verdauungstrakt (z.B. spastisches Kolon/ Reizdarm, Speiseröhren- und Magenkrämpfe sowie Krämpfe bei Durchfall oder Gastroenteritis;  Die Gallenwege (z.B. Gallenkoliken);  Die Harnwege (z. B. Nierenkoliken);  Die Geschlechtsorgane (z. B. schmerzhafte Menstruationsbeschwerden). Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Buscopan darf nicht eingenommen werden,  wenn Sie allergisch gegen Butylhyoscinbromid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.  wenn Sie an folgenden Erkrankungen leiden: – Prostataadenom (gutartiger Tumor der Prostata), Hypertrophie (Vergrößerung) der Prostata mit Harnverhalt (Unfähigkeit zur Entleerung der Blase) – nicht behandeltes Engwinkelglaukom (erhöhter Augeninnendruck) – Verengung des Magens, Darmträgheit (verminderter Darmtonus), mechanischer Magen- und Darmverschluss (vermutete oder bestätigte Blockade im Darm), eine Erkrankung, in der der Darm blockiert ist und seine Funktion gestört ist (paralytischer oder obstruktiver Ileus) – Symptome sind starke Bauchschmerzen in Kombination mit Mangel an Stuhl und/oder Übelkeit/Erbrechen-, Megakolon (schwere Erweiterung des Dickdarms) – krankhaft erhöhte Herzfrequenz – schwere Myasthenia gravis (abnorme Ermüdbarkeit der Muskulatur) – seltene erbliche Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern (Siehe Abschnitt 2, "Buscopan enthält Sucrose (eine Zuckerart)").  bei Kindern unter 1 Jahr.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, setzen Sie Buscopan sofort ab; kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder begeben Sie sich unverzüglich in die Notaufnahme eines nahe gelegenen Krankenhauses. Diese Nebenwirkungen treten gelegentlich auf (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

 Schock (rapider Blutdruckabfall, Blässe, Erregung, schwacher Puls, feuchtkalte Haut, Bewusstseinsstörung) aufgrund einer plötzlichen Gefäßerweiterung infolge von schwerer Überempfindlichkeit gegen bestimmte Stoffe (anaphylaktischer Schock).

 Dyspnoe (Atembeschwerden, Kurzatmigkeit oder Engegefühl in der Brust), oft infolge einer allergischen Reaktion.

Wenn Sie irgendwelche der folgenden Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Diese Nebenwirkungen sind Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion auf den Wirkstoff dieses Arzneimittels und treten gelegentlich auf (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

 Fälle von anaphylaktoiden Reaktionen (Juckreiz, Hautausschlag, Urtikaria, Rötung) und andere Überempfindlichkeitsreaktionen; Angioödem (Schwellung der Haut (zum Beispiel von Rachen oder Zunge) mit Atembeschwerden und/oder Juckreiz und Hautausschlag).

Weitere Nebenwirkungen

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

 Beschleunigter Herzrhythmus (Tachykardie)

 Mundtrockenheit (Xerostomie)

 Hemmung der Magen-Darm-Motilität

 Vermindertes Schwitzen

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen)

 Abfall des Blutdrucks

 Schwindel

 Gesichtsrötung

 Harnverhalt (Unfähigkeit zur Entleerung der Blase)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

 Vorübergehende Sehstörungen

 Pupillenerweiterung

 Erhöhung des Augeninnendrucks

Kommt es nach der Anwendung von Buscopan zu Schmerzen und einer Rötung des Auges sowie zu Sehverlust, so sollte ein Augenarzt aufgesucht werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen direkt anzeigen über:

Belgien: Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte – www.afmps.be – Abteilung Vigilanz – Website: www.notifieruneffetindesirable.be – E-Mail: adr@fagg-afmps.be

Luxemburg: Centre Régional de Pharmacovigilance de Nancy oder Division de la pharmacie et des medicaments de la Direction de la santé - Site internet : www.guichet.lu/pharmacovigilance.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Photo non contractuelle - Tous les prix incluent la TVA - Hors frais de livraison.

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