Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Brechen Sie die Behandlung ab, sobald Ihre Symptome verschwinden. Vermeiden Sie eine Langzeitanwendung. Aspegic Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen gibt es in 3 Stärken: 1000 mg, 500 mg und 100 mg. Jede dieser Stärken ist für eine bestimmte Alterskategorie bestimmt. Achten Sie bei Ihnen oder Ihrem Kind darauf, ob die Stärke geeignet ist und ob die Dosierung korrekt ist.
Art der Verabreichung Lösen Sie den Inhalt von einem oder mehreren Beuteln in ein wenig Wasser, Milch oder Fruchtsaft auf und anschließend trinken. Aspegic 1000 mg Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen: - Ausschlieβlich für Erwachsene - 1 Beutel Aspegic 1000 mg entspricht 1000 mg Acetylsalicylsäure. - Übliche Dosierung: 1 Beutel 3 mal pro Tag - Maximale Dosierung: 6 Beutel Aspegic 1000 pro Tag Aspegic 500 mg Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen: - Für Erwachsene und Kinder über 10 Jahre - 1 Beutel Aspegic 500 mg entspricht 500 mg Acetylsalicylsäure. - Übliche Dosierung:1 bis 2 Beutel (je nach Bedarf), 2- bis 3 mal pro Tag - Maximale Dosierung: bei Erwachsenen: maximal 12 Beutel Aspegic 500 mg pro Tag und maximal 4 Beutel pro Einnahme bei Kindern über 10 Jahre: maximal 1 Beutel pro 5 kg Körpergewicht pro Tag, verteilt auf 3 bis 4 Einnahmen Für jüngere Kinder gibt es auch Aspegic 100 mg Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen, aber die Behandlung sollte unter strenger ärztlicher Überwachung erfolgen. Besondere Umstände: Reduzieren Sie oder brechen Sie die Einnahme von Aspegic beim Auftreten von Ohrensausen, Schwindel und Verwirrtheit ab. Konsultieren Sie Ihren Arzt bei eingeschränkter Nierenfunktion, da die Einnahmen dann mehr verteilt über den Tag erfolgen müssen. Wenn Sie eine größere Menge von Aspegic eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie zu viel Aspegic Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen eingenommen haben, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt, Apotheker oder der Giftnotrufzentrale (070/245.245) auf. Bei Anwendung zu großer Mengen Aspegic sollte die Behandlung von sowohl dem Erwachsenen als auch vom Kind im Krankenhaus erfolgen. Symptome einer mittelschweren Intoxikation (Vergiftung) sind: Ohrensausen, Gefühl von Gehörverlust, Kopfschmerzen und Schwindel. Symptome einer schweren Intoxikation sind: Fieber, Beschleunigung der Atmung (Hyperventilation), Ketose (Vorhandensein von bestimmten Substanzen im Blut), respiratorische Alkalose (Anhäufung von Alkali durch einen Mangel an CO2), metabole Azidose (Störung des Säure-Basen-Haushalts), Koma, kardiovaskulärer Kollaps (Zusammenbruch auf Grund von Herz- und Gefäßproblemen), respiratorische Insuffizienz (Einschränkung der Atemfunktion), schwere Hypoglykämie (zu niedriger Blutzuckerspiegel). Eine Überdosierung mit Salicylaten (Wirkstoff von Aspegic) kann vor allem bei kleinen Kindern zu ernsthafter Hypoglykämie (zu niedrigem Blutzucker) und möglicherweise zu tödlichen Vergiftungen führen. Eine Überdosis bei älteren Menschen oder die Einnahme einer übermäßigen Dosis bei kleinen Kindern (während der Behandlung oder, was häufiger vorkommt, bei versehentlicher Einnahme) kann lebensbedrohlich sein. Bei einer kurz- und langfristigen Überdosis von Acetylsalicylsäure kann ein lebensbedrohlicher Flüssigkeitsüberschuss in der Lunge (nicht kardiogenes Lungenödem) auftreten. Wenn Sie die Einnahme von Aspegic vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.