Asaflow 80 mg magensaftresist. Tabl. 168

Asaflow 80 mg magensaftresist. Tabl. 168
Code CNK: 2542488
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Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Ihr Arzt wird die übliche Dosis festlegen. Ihr Arzt entscheidet auch, wie lange Sie Asaflow einnehmen sollten. Mögliche Dosierungen sind nachfolgend beschrieben (siehe auch Abschnitt 1).
1. Schnelle (akute) Behandlung:
Initialdosis von 2 bis 3 Tabletten von 160 mg täglich, danach 1 bis 2 Tabletten von 160 mg täglich einige Wochen lang. Dann zur sekundären Prävention übergehen.
2. Vorbeugung:
Sekundäre Vorbeugung: 1 Tablette zu 80 mg bis 1 Tablette zu 160 mg pro Tag
Schlucken Sie Asaflow mit etwas Wasser unzerkaut herunter.
Um keine Einnahme zu vergessen, folgen Sie dem Kalendersystem auf der Verpackungsrückseite. Wenn der Tag der ersten Einnahme ein Montag ist, entnehmen Sie die einzunehmende Tablette an der entsprechenden Markierung.
(MO = Montag, DI = Dienstag, MI = Mittwoch, DO = Donnerstag, FR = Freitag, SA = Samstag, SO = Sonntag).
Hinweis
Wenn Sie eine verminderte Nierenfunktion haben, wird Ihr Arzt die Dosis anpassen. Befolgen Sie den Rat Ihres Arztes.
Wenn Sie eine größere Menge von Asaflow angewendet haben, als Sie sollten
Wenn Sie eine größere Menge von Asaflow haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).
Symptome einer mäßigen Überdosierung sind: Erbrechen, Fieber, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus, Verwirrtheit, Schwitzen, Durst, Schläfrigkeit, Störungen der Atmung und Blutzusammensetzung, Übelkeit und Durchfall.
Symptome einer schweren Überdosierung sind: Unterdrückung der Atmung, Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut, Bewusstseinsminderung, niedriger Blutdruck und Blutzuckerspiegel, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen und Koma. In diesem Fall müssen Sie sofort für eine Notfallbehandlung (Magenspülung,…) ein Krankenhaus aufsuchen. Eine Überdosierung kann besonders für Kinder und ältere Menschen gefährlich sein.
Wenn Sie die Anwendung von Asaflow vergessen haben
Warten Sie und nehmen Sie die nächste Tablette zur geplanten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Verwerfen Sie die nicht verwendete Tablette (Siehe Abschnitt 5).
Wenn Sie die Anwendung von Asaflow abbrechen
Beenden Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Asaflow wirkt auf die Thrombozyten. Es gehört zur Gruppe der Arzneimittel, die der Bildung von Blutgerinnseln entgegenwirkt. Diese Gruppe wird "Antithrombotika" genannt. Asaflow ist indiziert zur Behandlung oder Vorbeugung bestimmter Herz- und Gefäßerkrankungen: 1. Schnelle (akute) Behandlung von:  Herzinfarkt,  Instabilem Herzkrampf (Angina pectoris),  bestimmten chrirugischen Eingriffen an den Herzkranzgefäßen . 2. Vorbeugung:  Vorbeugung bestimmter Herz- und Gefäßerkrankungen bei Patienten, die bereits Herz- und Gefäßprobleme hatten (sekundäre Prävention), wie z. B.: - Herzinfarkt, - Herzkrampf (Angina pectoris), - bestimmte Durchblutungsstörungen im Bereich des Gehirns, - Gefäßschmerzen in den Gliedmaßen. Wenn Sie sich nach einigen Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Asaflow darf nicht angewendet werden, - wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind, - wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen andere schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel oder Tartrazin (Farbstoff) sind, - wenn Sie zur Zeit ein Magen- oder Darmgeschwür haben, - wenn Sie eine Störung der Blutgerinnung haben, - wenn Sie eine erhöhtes Risiko für Blutungen haben, - wenn Sie eine stark eingeschränkte Leberfunktion haben, - wenn Sie eine stark eingeschränkte Nierenfunktion haben.

  • Der Wirkstoff ist Acetylsalicylsäure.

  • Die sonstigen Bestandteile sind: Maisstärke. Die Tablettenhülle enthält: ein Copolymer von Methylacrylatsäure und Ethylacrylat (1:1) 30% Dispersion, Propylenglykol, Talk, Simethicon Emulsion (Polymethylsiloxan, Methylcellulose, Sorbinsäure).

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Gelegentlich traten Überempfindlichkeitsreaktionen auf (weniger als 1 von 100 Patienten). Wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt (Schwellung des Gesichts, Nesselfieber), wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.

Gelegentlich trat Tinnitus auf (bei weniger als 1 von 100 Patienten) und Schwerhörigkeit trat selten auf (bei weniger als 1 von 1000 Patienten). Dies kann auf eine zu hohe Dosis zurückzuführen sein. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn Sie unter Schwerhörigkeit oder Tinnitus leiden.

Häufig (tritt bei weniger als 1 von 10 Patienten auf) Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Nasen- oder Zahnfleischbluten, verstärkte Monatsblutungen, Blutergüsse, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Krampf der Bronchien (Bronchospasmus) bei Asthmapatienten.

Gelegentlich (tritt bei weniger als 1 von 100 Patienten auf) Magen- oder Darmgeschwür, Blutverlust über den Stuhl, blutiges Erbrechen, versteckte Blutverluste, schwere allergische Reaktionen mit Schock und Bewusstlosigkeit, Schwindel, Benommenheit, Menschen, die allergisch gegen andere schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel (NSAIDs) sind, können mit Asaflow dieselben Nebenwirkungen erfahren und umgekehrt.

Selten (tritt bei weniger als 1 von 1000 Patienten auf) schwere Magen-Darm-Blutung, Durchbruch des Magen-Darm-Trakts, Blutarmut bei längerer Anwendung, Zerstörung von Blutkörperchen (Hämolyse) bei Patienten mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (angeborene Erkrankung mit einem Enzymmangel), niedriger Blutzuckerspiegel, Hirnblutung, Störungen der Leberfunktion.

Sehr selten (tritt bei weniger als 1 von 10000 Patienten auf) Entzündung der Mundschleimhaut oder der Speiseröhre, andere Magen-Darm- Erkrankungen, Störungen des Blutbildes bei hohen Dosen, leichtgradige, reversible Leberentzündung in Gegenwart viraler Infektionen, schwerwiegende allergische Reaktionen.

Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Belgien Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte www.afmps.be Abteilung Vigilanz: Website: www.notifieruneffetindesirable.be e-mail: adr@fagg-afmps.be

Luxemburg Centre Régional de Pharmacovigilance de Nancy oder Abteilung Pharmazie und Medikamente (Division de la pharmacie et des médicaments) der Gesundheitsbehörde in Luxemburg Website : www.guichet.lu/pharmakovigilanz

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

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