Aleve 220 mg Filmtabl. 24

Aleve 220 mg Filmtabl. 24
Code CNK: 3001880
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Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Jede Dosis muss mit Wasser eingenommen werden und kann sowohl nüchtern als auch während einer Mahlzeit eingenommen werden. Dosis Aleve darf nicht länger als an 10 aufeinanderfolgenden Tagen eingenommen werden, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen etwas anderes empfohlen. Die empfohlene Dosis beträgt: Eine Tagesdosis (24 Stunden) eines Naproxen-Äquivalents von 800 mg (entspricht 880 mg Natriumnaproxen) darf nicht überschritten werden.  Erwachsene 1 Filmtablette alle 8 bis 12 Stunden, solange die Symptome anhalten. Eine Anfangsdosis von 2 Filmtabletten kann bei manchen Patienten eine stärkere Linderung ergeben. Bei Bedarf nach 12 Stunden noch 1 Filmtablette einnehmen.  Ältere Patienten (ab 65 Jahren) Nicht mehr als 2 Filmtabletten täglich, es sei denn, der Arzt hat etwas anderes verschrieben.  Anwendung bei Kindern Dieses Arzneimittel darf Kindern unter 12 Jahren nur unter engmaschiger Überwachung durch Ihren Arzt verabreicht werden.  Anwendung bei Patienten mit schweren Nieren-, Leber- oder Herzerkrankungen Patienten mit schweren Nieren-, Leber- oder Herzerkrankungen müssen vor der Anwendung von Aleve einen Arzt um Rat fragen. Wenn Sie eine größere Menge von Aleve eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie eine größere Menge von Aleve eingenommen haben, kontaktieren Sie Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245). In der Zwischenzeit hat es keinen Sinn, Milch oder etwas anderes zu trinken. Dies kann die Aufnahme des Arzneimittels ins Blut sogar beschleunigen. Eine mittelschwere Überdosierung verursacht meist nur Anzeichen einer Verdauungsstörung und Schwindel. Darüber hinaus kann die Einnahme zu hoher Dosen mit Schläfrigkeit, Magenschmerzen, Darmstörungen, brennende Magensäure, Übelkeit, Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Veränderungen bestimmter Blutwerte, Verwirrtheit, Erbrechen, Atemstillstand und Krampfanfällen verbunden sein. Wenn ein Kind versehentlich Aleve einnimmt, müssen Sie sich bewusst sein, dass eine für einen Erwachsenen normale Dosis für ein Kind schon zu hoch sein kann. Der Arzt leitet eine symptomatische und unterstützende Behandlung ein. Die möglichst schnelle Verabreichung einer ausreichenden Menge Aktivkohle kann die Gefahr einer Resorption des Präparats bedeutend verringern. Sicherheitshalber ist eine Krankenhausaufnahme notwendig, damit der Patient korrekt überwacht werden kann. Forcierte Diurese, Alkalisierung des Urins, Hämodialyse oder Hämoperfusion sind angesichts der starken Eiweißbindung wahrscheinlich nicht zweckmäßig. Wenn Sie die Einnahme von Aleve vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie die Einnahme von Aleve abbrechen Nicht zutreffend. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Aleve enthält Naproxen-Natrium, einen Entzündungshemmer. Aleve kann zur kurzfristigen Behandlung der Symptome Fieber und Schmerzen angewendet werden. Wenn Sie sich nach 10 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Aleve darf nicht eingenommen werden,  wenn Sie allergisch gegen Naproxen-Natrium oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.  wenn Aspirin (Acetylsalicylsäure) oder andere entzündungshemmende Arzneimittel oder Schmerzmittel früher schon einmal allergische Reaktionen bei Ihnen ausgelöst haben.  wenn Sie an einer schweren Niereninsuffizienz leiden.  wenn Sie an einem Magen- oder Darmgeschwür leiden oder eine Magenentzündung oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt haben.  während der letzten drei Monate der Schwangerschaft.  wenn Sie an schwerer Herzinsuffizienz leiden. Magen- oder Bauchschmerzen dürfen nicht mit Aleve behandelt werden.

Was Aleve enthält

 Der Wirkstoff ist: Naproxen-Natrium.

 Die sonstigen Bestandteile sind: Polyvidon, mikrokristalline Cellulose, Talk, Magnesiumstearat, gereinigtes Wasser, Opadry Blau (E 132).

  1. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Schwere Nebenwirkungen, die sehr selten beobachtet werden (können bei 1 von 10.000 Personen auftreten), sind:

 Anaphylaktoide Reaktionen: starke allergische Reaktionen, erkennbar an Hautschwellungen, Kurzatmigkeit, Herzklopfen und/oder Bauchkrämpfen.

 Hirnhautentzündung ((aseptische) Meningitis): erkennbar an hohem Fieber, zunehmenden Kopfschmerzen, steifem Nacken und Verwirrtheit.

 Hepatitis (Leberentzündung): erkennbar an Müdigkeit, leichtem Fieber, Lustlosigkeit, Übelkeit, Hauterkrankungen (Gelbsucht (Ikterus)) und Schmerzen im Unterbauch.

 Toxische epidermale Nekrolyse (Absterben der Haut): erkennbar an Hautblasen, Ablösung der Haut und schwarzen Hautverfärbungen. Das Lyell-Syndrom ist eine leichtere Form dieser Erkrankung.

Wenn eines der oben genannten Symptome auftritt, stellen Sie unverzüglich die Einnahme von Aleve ein und nehmen Kontakt mit Ihrem Arzt auf.

Nebenwirkungen, die häufig beobachtet werden (können bei 1 von 10 Personen auftreten), sind:

 Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit

 Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Übelkeit, brennendes Gefühl im Magen, Bauchschmerzen

Nebenwirkungen, die gelegentlich beobachtet werden (können bei 1 von 100 Personen auftreten), sind:

 Schläfrigkeit, Benommenheit, Schlaflosigkeit

 Drehschwindel (Vertigo)

 Konstipation, Diarrhö, Erbrechen

 Juckreiz (Pruritus), Hautausschlag (Exanthem), Nesselsucht (Urticaria)

Nebenwirkungen, die selten beobachtet werden (können bei 1 von 1000 Personen auftreten), sind:

 Geschwüre, Blutungen und/oder Perforation, schwarzes Blut im Stuhl, Bluterbrechen

 Schwellung von Kehle und Gesicht (Angioödem)

 Niereninsuffizienz

 Schüttelfrost und Fieber

 Flüssigkeitsansammlung (Ödem) in Armen und/oder Beinen

Nebenwirkungen, die sehr selten beobachtet werden (können bei 1 von 10.000 Personen auftreten), sind:

 Depression, anormale Träume, psychische Störungen, Konzentrationsstörungen

 Konvulsionen, kognitive Funktionsstörungen (Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen, wobei die folgenden Symptome auftreten können: Gedächtnisprobleme, Verwirrtheit, Konzentrationsstörungen)

 Sehstörungen, Hornhauttrübung, Entzündung des Sehnervs, (Retrobulbärneuritis), Ödem des Sehnervs (Papillitis und Papillenödem)

 Hörstörungen, anormale Hörsymptome (Ohrensausen), Hörverlust

 Herzklopfen, Herzversagen, Bluthochdruck (Hypertension), Lungenödem. Die Einnahme von Aleve zusammen mit anderen Entzündungshemmern (siehe Abschnitt 2: Bei Einnahme von Aleve mit

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