Afebryl 200Mg/300Mg Comp Eff 32 Nf

Afebryl 200Mg/300Mg Comp Eff 32 Nf
Code CNK: 4892279
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Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ein Arzt ist zu Rate zu ziehen wenn die Schmerzen oder das Fieber länger als 3 Tage anhalten. Wieviel? - Erwachsene und Kinder über 12 Jahren sollten 1 bis 4 mal täglich eine Tablette nehmen. Die Tabletten werden meist in 4-stündigem Abstand verabreicht. - Die maximale Dosierung beträgt 2 Tabletten pro Einnahme und 6 Tabletten täglich. - Kinder zwischen 2 und 12 Jahren sollten 1 bis 4 mal täglich 1/2 Tablette nehmen. Die Dauer der Behandlung sollte so kurz wie möglich sein. - Im Falle einer Nierenfunktionsstörung muß der behandelnde Arzt die täglich einzunehmende Dosis so gering wie möglich halten. - Im Fall einer verminderten Leberfunktion muss die Dosis vermindert oder das Dosierungsintervall verlängert werden. Art der Anwendung Zum Einnehmen. Die Tablette unter Rühren mithilfe eines Löffels in einem halben Glas Wasser auflösen. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden. Wenn Sie eine größere Menge von Afebryl eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie eine größere Menge von Afebryl angewendet haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245). Vergiftungserscheinungen, die auf die Acetylsalicylsäure zurückzuführen sind: - Eine chronische Aspirinvergiftung äußert sich durch Störungen der Atmungstätigkeit: schnelle und tiefe Atmung. - Des öfteren findet man Blut im Stuhl, manchmal können auch Blutungen der Magenschleimhaut auftreten. - Als erstes Zeichen einer Vergiftung treten Ohrensausen auf. - Oft muß die Behandlung unterbrochen werden, manchmal kann man sie in schwächerer Dosierung fortführen. - Im Falle einer akuten Vergiftung treten Konvulsionen, Atemstörungen, Geistesverwirrung und ein Koma auf. - Eine akute Vergiftung ist bei kleinen Kindern häufiger. Vergiftungserscheinungen, die auf das Paracetamol zurückzuführen sind: - Nach Einnahme einer großen Menge Paracetamol müssen besonders Leberschäden befürchtet werden. Die in den Leberzellen auftretenden Schädigungen können lebensgefährlich sein. Die ersten Vergiftungszeichen sind im allgemeinen banaler Art: während der ersten Stunden nach der Einnahme treten Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen auf. - Je nachdem wieviel eingenommen wurde, verschwinden die Symptome nach 24 Stunden entweder völlig oder aber sie werden stärker. Die Leberschädigung wird zwischen dem 2. und 4. Tag offenkundig. Behandlung Im Falle einer Vergiftung muß der Patient sofort in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Zur Behandlung wird eine Magenwäsche vorgenommen und entgiftende Mittel verabreicht. Wenn Sie die Einnahme Anwendung von Afebryl vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie die Einnahme von Afebryl abbrechen Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Afebryl ist angezeigt bei der Behandlung der Symptome von Schmerzen und Fieber. Pharmakotherapeutische Gruppe: Schmerzstillend und fiebersenkend.

Afebryl darf nicht eingenommen werden, - Wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Acetylsalicylsäure oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. - Wenn schon einmal eine Überempfindlichkeitsreaktion gegen Aspirin, gegen bestimmte entzündungshemmende Mittel, gegen Tartrazin, gegen Paracetamol oder gegen Phenacetin aufgetreten ist. - Im Falle eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs oder wenn im Stuhl Blut gefunden wurde. - Im Falle schwerer Nieren- oder Lebererkrankungen. - Bei Blutstörungen, besonders wenn eine seltene Blutkrankheit (Glukose-6-Phosphat�Deshydrogenase-Mangel) vorliegt. - Wenn eine salzlose Kost verabreicht werden muß.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Einige unerwünschte Effekte können ein ausreichender Grund sein, um die Behandlung abzubrechen. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen wird wie folgt klassifiziert:  Sehr häufig (≥ 1/10)  Häufig (≥ 1/100, < 1/10)  Gelegentlich (≥ 1/1000, < 1/100)  Selten (≥ 1/10 000, < 1/1000)  Sehr selten (< 1/10 000)  Häufigkeit unbekannt (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden) System-/Organklassen Selten (>1/10.000, <1/1.000) Sehr selten (<1/10.000) Häufigkeit nicht bekannt Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Thrombozytopenie, Leukopenie, Panzytopenie, Neutropenie, hämolytische Anämie, Agranulozytose Anämie, erhöhte Blutungsneigung Erkrankungen des Immunsystems allergische Reaktionen allergische Reaktionen, die eine Beendigung der Behandlung erfordern anaphylaktischer Schock Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerz Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Bauchschmerz, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Obstipation Leichte Irritation von Magen und Darm, Magen-oder Zwölffingerdarmgeschwür, Darmblutungen, Anwesenheit von Blut im Stuhl Leber- und Gallenerkrankungen Leberfunktions�störungen , Leberversagen", Lebernekrose, Ikterus Lebertoxizität Hepatitis Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Pruritus, Rash, Schwitzen, Angioödem, Urtikaria Sehr seltene Fälle von schweren Hautreaktionen sind gemeldet worden Erkrankungen der Nieren und Harnwege Sterile Pyurie (Urinproblem), Niereninsuffizienz Nierenerkrankungen (interstitielle Nephritis, tubuläre Nekrose) nach längerfristigem Gebrauch hoher Dosen Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Schwindel, Malaise Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen Überdosis und Vergiftung Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Asthmakrise, krampfartiges Zusammenziehen der Bronchien Bronchospasmus) Untersuchungen Erhöhte Blutungszeit Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Erhöhung des Harnsäuregehaltes im Blut (Hyperurikämie), Metabolische Azidose* *Eine schwere Erkrankung, die das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol einnehmen (siehe Abschnitt 2). Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen . Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden. Belgien Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte www.afmps.be Abteilung Vigilanz Website: www.notifieruneffetindesirable.be E-mail: adr@fagg-afmps.be Luxemburg Centre Régional de Pharmacovigilance de Nancy oder Abteilung Pharmazie und Medikamente (Division de la pharmacie et des médicaments) der Gesundheitsbehörde in Luxemburg Website : www.guichet.lu/pharmakovigilanz

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